Media-Buddy, die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Medien-Tools. (2 Viewers)

Mike9520

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November 25, 2021
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Die Einstellungen in MediaBuddy habe ich genau so eingestellt wie du oben gepostet hast.
Trotzdem ist mir nicht ganz klar, wie MediaBuddy sterben kleine Dateien mit den hohen kbps-Frequenzen erzeugt?
Nachwirkungen Umrechnung.jpgAlex Rider Umrechnung.jpg

Inzwischen frage ich mich, warum überwiegend MKV verwendet wird, nur wegen der Vielzahl von Codecmöglichkeiten?
Wenn ich mir die Metadaten für ein MKV und für MP4 ansehe, stelle ich fest dass für ein MP4 wesentlich mehr Metadaten in der Datei verwaltet wird. Daher habe ich mich entschieden alle MKV-Container in MP4 um zu schreiben.
Ich kann in einen MP4-Container ebenfalls eine HEV-H.265-Datei hineinlegen, wird von Kodi ebenfalls abgespielt und aufgrund der vielen Metzadaten kann ich damit am bersten Handeln.


MKVmetadaten.JPG MP4metadaten.JPG
 
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Lehmden

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    Hi.
    Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen... Das Handbrake Video wurde mit einer konstanten Bitrate von 1500 KBps kodiert. Man kann da übrigens auch gut sehen, das die konstante Bitrate bei FFMpeg nur ein Fake ist, denn sonst müsste das Handbrake- Video tatsächlich genau 1500 Kbps haben und nicht 1464 Kbps. Hättest du bei Handbrake auch konstante Qualität (mit demselben Wert) wie beim Media-Buddy vorgegeben, wäre die Handbrake Datei vermutlich ziemlich gleich groß geworden wie die aus Media-Buddy. Das ist also kein Hexenwerk, sondern nur eine Einstellungssache.

    Die Dateigröße hängt bei konstanter Qualität natürlich von der eingestellten Qualität (21 oder 22 oder 20 oder so) und maßgeblich von dem Inhalt des Videos ab. Bei konstanter Bitrate wird die Datei immer gleich groß, egal was darin auch zu sehen ist. Je komplexer die Bilder sind, desto mehr Platz wird benötigt um konstante Qualität zu bekommen und desto höhere Bitraten werden dafür benötigt. Bei konstanter Bitrate wird immer dieselbe Bitrate verwendet, was bei manchen Szenen zu viel und bei anderen Szenen (viel) zu wenig sein kann... Bei konstanter Qualität ändert sich die Bitrate von Bild zu Bild, von Szene zu Szene und es wird immer genau so viel Bitrate verwendet, wie für die Szene benötigt wird, damit die eingestellte Qualität erreicht werden kann. Bei vorgegebener konstanter Bitrate ist die Bitrate bei 50% der Szenen zu klein und bei 50% der Szenen zu groß, bei konstanter Qualität ist sie bei 100% der Szenen passend, salopp formuliert... Konstante Bitraten haben früher mal Sinn gemacht, als es noch sehr leistungsschwache Abspiel- Geräte gab. Ein Video mit konstanter Bitrate benötigt weniger potente Hardware um flüssig zu laufen. Aber inzwischen haben selbst 30€ Smartphones und 100€ Smart- TV keine Probleme mehr mit variabler Bitrate. Da wird es langsam Zeit, sich davon zu verabschieden.

    Angezeigt bekommt man dann in MediaInfo aber stets nur die durchschnittliche Bitrate des ganzen Videos. Das sagt aber gar nichts aus über die Bitrate bei bestimmten Szenen.

    Die Bitrate bei dem oben gezeigten Video ist aber wahrlich nicht hoch, sondern mit 318 Kbps sehr, sehr niedrig. Solche niedrigen Bitraten kommen, sofern die Qualitätsstufe nicht unverhältnismäßig hoch gestellt wurde, nur bei entweder sehr detailarmen (z.B. Animationsfilmen) oder sehr dunklen Videos vor. Es ist ja seit einigen Jahren große Mode, stets nur schwarzes Bild mit einigen wenigen kleinen Lichtpunkten zu haben und dazu ein Hörspiel ablaufen zu lassen. Durch das überwiegende Dunkel im Bild sind kaum Details vorhanden, also gibt es auch kaum Unterschiede von Bild zu Bild. Bei einem Video werden ja nur hin und wieder mal ganze Bilder abgespeichert, die sogenannten Keyframes. Dazwischen werden nur die Änderungen gespeichert. Das spart über 90% Platz ein und stört bei der Wiedergabe nicht. Das die Datei mit Handbrake so groß ist, liegt daran, das du dort die Bitrate vorgegeben hast und nicht die Qualität. Nötig ist diese hohe Bitrate bei diesen Video höchstwahrscheinlich nicht, um das Bild ansehnlich zu machen...

    Die Extrembeispiele für niedrige und hohe resultierende Bitraten bei gleicher konstanter Qualität könnte man sich so vorstellen: Auf der einen Seite hast du einen Trickfilm, eine Nacht- Szene, in der man nur zwei kleine Augen sieht, die im Bild hin und her huschen. Da dürfte eine Bitrate von 20 Kbps locker ausreichen, um brauchbare Qualität hin zu bekommen, da 95% des Bildes gleichförmig schwarz sind und somit defacto gar keinen Speicherplatz verbraucht. Das Gegenteil davon ist eine gekräuselte Wasser- Oberfläche, in der gleißendes Sonnenlicht reflektiert wird und das Wasser extrem zu glitzern bringen. Dafür wären, bei gleicher Qualität wohl selbst 200.000 Kbps nicht ausreichend.
    Im Anhang habe ich zwei Screenshots. Der eine stammt aus "Marvels Agents of Shield" und der andere aus dem Vorspann von "WaPo Bodensee". Das erste Bild ist nur halb so groß wie das zweite, obwohl beide dieselbe Auflösung (1920 x 1080) haben. Dazu kommt noch, das erste Bild hat keine Kompressionsartefakte (Klötzchenbildung) trotz nur halb so großer Datei. Beim zweiten Bild sieht man Unmengen an Klötzchen, weil das Bild so extrem anspruchsvoll ist, durch die vielen, sich ständig ändernden Reflektionen auf dem Wasser, das die Bitrate/Qualität schon beim Dreh mit der Profi- Fernsehkamera dafür nicht ausgereicht hat. Da weder die ganze Marvel Folge nur aus solchen Bildern besteht und WaPo Bodensee auch nicht nur glitzerndes Wasser zeigt, sind die Videos selbst nicht gar so krass unterschiedlich in der Größe. Die Marvel Folge ist um ca 30% kleiner als die WaPo Bodensee Folge was zum aller größten Teil an der Häufigkeit solcher Szenen liegt.
    vlcsnap-2021-12-05-17h15m14s826.jpgvlcsnap-2021-12-05-17h12m27s529.jpg

    Konstante Qualität hat nur Vorteile, bis darauf, das man vorher nicht sagen kann, wie groß oder klein die resultierende Datei letztendlich wird. Im Schnitt werden die Videos aber nicht größer als mit konstanter Bitrate, eher kleiner. Und das mit eher besserer Qualität.
     

    Lehmden

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    Wenn ich mir die Metadaten für ein MKV und für MP4 ansehe, stelle ich fest dass für ein MP4 wesentlich mehr Metadaten in der Datei verwaltet wird. Daher habe ich mich entschieden alle MKV-Container in MP4 um zu schreiben.
    Das ist so nicht richtig. Zum einen kann MP4 nur sehr wenige Codecs beinhalten und auch nur in wenigen Variationen. Und zum anderen sind in MKV etwa 20 mal so viele Metadaten enthalten, wie in MP4 überhaupt möglich sind. Außerdem unterstützen erheblich mehr Player die MKV Metadaten. MP4 Metadaten werden fast ausschließlich von iTunes ausgewertet. Weder Kodi noch MediaPortal können mit MP4 Metadaten etwas anfangen, mit denen aus MKV aber sehr wohl. Es werden auf Grund der Fülle meist aber nur ein Bruchteil der Daten in Mediainfo angezeigt.

    MP4 ist obendrein ein nicht freies Format, welches von Apple lizensiert ist und bei dem jederzeit die Lizenz kostenpflichtig werden kann. MKV hingegen ist frei und kann nicht kostenpflichtig werden.

    Auf MP4 zu setzen ist extrem unklug, um es mal vorsichtig auszudrücken. Man bekommt maximal 10% (vermutlich eher sehr viel weniger) der Leistung und Möglichkeiten von MKV. Wissen musst du das natürlich selbst, aber ich kann dir nur dringend davon abraten.
     

    Mike9520

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    Ich benutze den Dateimanager Directory Opus und im Windows Explorer habe ich das auch geprüft und kann daher sagen, das ich bei MP4 viel mehr Metadaten bekomme ich mit MKV angezeigt?

    MP4 Werden angezeigt:
    Abmessungen, Bitrate, Breit, Höhe, Datenrate, FourCC, Einzelbildrate, Länge, Seitenverhältnis, StartKery, Veröffentlichungsdatum.

    MKV werden angezeigt:
    Länge

    Das unmuxen habe ich auch schon ausprobiert und damit lassen sich die Container sehr komfortabel und schnell ändern :)
    Wenn man sich bezüglich der Container nicht so gut auskennt hilft das Netz weiter, aber wie es so ist, gibt es so viele Meinungen das man nachher genau so schlau ist wie vorher.
    Das was ich gefunden hatte
     
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    Lehmden

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    Hi.
    Abmessungen, Bitrate, Breit, Höhe, Datenrate, FourCC, Einzelbildrate, Länge, Seitenverhältnis, StartKery, Veröffentlichungsdatum.
    Das sind keine Metadaten, sondern die technischen Angaben zum Video. Die sind völlig unabhängig vom Container sowieso immer vorhanden. Wenn die nicht angezeigt werden, ist das ein Fehler des Programms, das die Daten anzeigt.

    Hier mal ein paar der technischen Angaben aus einer MKV:
    Code:
    Video
    ID                          : 1
    Format                      : HEVC
    Format/Info                 : High Efficiency Video Coding
    Format profile              : Main@L4@High
    Codec ID                    : V_MPEGH/ISO/HEVC
    Duration                    : 55 min 34 s
    Bit rate                    : 6 267 kb/s
    Width                       : 1 920 pixels
    Height                      : 1 080 pixels
    Display aspect ratio        : 16:9
    Frame rate mode             : Variable
    Frame rate                  : 25.000 FPS
    Standard                    : Component
    Color space                 : YUV
    Chroma subsampling          : 4:2:0
    Bit depth                   : 8 bits
    Bits/(Pixel*Frame)          : 0.121
    Stream size                 : 2.43 GiB
    Writing library             : Lavc58.91.100 hevc_qsv
    Default                     : Yes
    Forced                      : No
    Color range                 : Limited
    
    Audio
    ID                          : 2
    Format                      : AC-3
    Format/Info                 : Audio Coding 3
    Commercial name             : Dolby Digital
    Codec ID                    : A_AC3
    Duration                    : 55 min 34 s
    Bit rate mode               : Constant
    Bit rate                    : 448 kb/s
    Channel(s)                  : 6 channels
    Channel layout              : L R C LFE Ls Rs
    Sampling rate               : 48.0 kHz
    Frame rate                  : 31.250 FPS (1536 SPF)
    Bit depth                   : 32 bits
    Compression mode            : Lossy
    Stream size                 : 153 MiB (22%)
    Writing library             : Lavc58.91.100 ac3
    Language                    : German
    Service kind                : Complete Main
    Default                     : Yes
    Forced                      : No
    
    Text
    ID                          : 3
    Format                      : UTF-8
    Codec ID                    : S_TEXT/UTF8
    Codec ID/Info               : UTF-8 Plain Text
    Duration                    : 5 min 2 s
    Bit rate                    : 25 b/s
    Count of elements           : 1
    Stream size                 : 11.0 Bytes (0%)
    Title                       : Forced
    Language                    : German
    Default                     : Yes
    Forced                      : Yes
    Der Windows Explorer könnte all das anzeigen, doch er tut es nicht. Nach dem Warum musst du Microsoft fragen. Deswegen habe ich mir eine Erweiterung für den Explorer installiert, die dieses Manko des Windows Explorers und aller Programme, die darauf basieren (wie dein Directory Opus) behebt. Die Erweiterung nennt sich "MediaInfoLite" (mal nach googlen)... Dadurch habe ich mit einem Rechtsklick all diese Informationen und auch die Anzeige der Metadaten verfügbar. Natürlich nicht nur bei MKV, sondern auch bei MP4, WMV, AVI, MP3, FLAC,...

    Directory Opus habe ich früher auf dem Amiga kennen und schätzen gelernt. Habe ich immer benutzt. Doch 1996 beim Umstieg auf Windows hat es einfach zu lange gedauert, bis Directory Opus portiert wurde. In der Zwischenzeit habe ich mich an TotalCommander (damals noch WindowsCommander) so gewöhnt, das ich ihn bis heute verwende und er immer noch das wichtigste Programm für mich überhaupt ist. Mein WindowsCommander Lizenz- Key aus den 1990er Jahren ist übrigens heute immer noch gültig für TotalCommander. Das nenne ich mal Kundenfreundlichkeit.

    Metadaten sind dann solche Sachen:
    Code:
    Movie name                  : S01E01 - Kältewelle / Kältewelle
    Track name/Position         : 1
    Released date               : 2021-11-07
    Cover                       : Yes
    Attachments                 : cover.jpg / small_cover.jpg / cover_org.jpg / banner.jpg / fanart.jpg / clearlogo.png / season01-poster.jpg
    IMDB                        : tt14164730
    LAW_RATING                  : TV-MA
    NETWORK                     : Showtime
    SUMMARY                     : Ex-Serienkiller Dexter (Michael C. Hall) hat sich ein ruhiges Leben aufgebaut. Doch unerwartete Ereignisse drohen seine düstere Leidenschaft neu zu entfachen. Neustart der Kultserie vom Original-Team.
    TMDB                        : 131927
    TVDB                        : 412366
    Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was man in MKV an Metadaten hat. MediaInfoLite zeigt nur die Episoden Nummer an. Die Staffel Nummer ist aber ebenfalls als Metatag vorhanden. Es wird auch nur der Plot der Serie angezeigt, obwohl auch der Plot der Episode vorhanden ist, usw... Daneben sind Cover und Ähnliches direkt in der Datei abgespeichert, genau wie bei Musik, wo das Cover ja auch in den ID3 Tags sitzt. In MP4 kann man auch Metadaten abspeichern, aber nur sehr wenige. Kein Vergleich mit den Möglichkeiten, die Matroska bietet.

    Das unmuxen habe ich auch schon ausprobiert und damit lassen sich die Container sehr komfortabel und schnell ändern
    Das ist richtig. Doch wenn man versucht, verschiedene Videos (WMV, AVI, DivX, MPG, TS,.....) nach MP4 umzumuxen, funktioniert das in 80% der Fälle nicht, weil dem MP4 Container irgendwelche Codecs oder auch nur Codec- Einstellungen nicht passen. Bei MKV funktioniert das Ummuxen zu 100% immer. Deswegen bietet Media-Buddy beim Ummuxen, im Gegensatz zum Umkodieren, MP4 erst gar nicht an. Funktioniert sowieso fast nie. Wir haben das damals während der Entwicklung ausgiebig getestet, da ich eigentlich auch MP4 beim Ummuxen anbieten wollte. Die Fehlerquote war aber leider viel zu hoch, so das es im Alltag keinen Sinn gemacht hat. Die meisten Videos müsste man sowieso umkodieren, um sie in einen MP4 Container packen zu können.

    In dem von dir verlinkten Artikel steht einiges, was stimmt aber leider auch einiges, was nicht stimmt. Es ist wahr, das man bei YouTube besser MP4 als MKV hochladen kann. Obwohl ich bisher ausschließlich MKV auf YouTube geladen habe. Die werden dann beim Hochladen automatisch konvertiert. Das müssen sie sowieso, da es ja immer mehrere Qualitätsstufen eines YouTube Videos gibt... Liegt das Video aber gleich als MP4 vor, tut sich YouTube leichter damit, was mir aber völlig Wurscht ist. Auch für die Wiedergabe im Browser ist MP4 besser geeignet. Das liegt (beides) daran, das man eine "halbe" MKV nicht sauber abspielen kann. Es geht zwar irgendwie, aber man kann dann im Video nicht navigieren. Zum Streamen, also zum Abspielen, während die Datei herunter geladen wird, ist MKV wirklich nicht die erste Wahl.

    Das der Werks- Medienplayer auf mobilen Geräten eher MP4 als MKV abspielen kann, stimmt in so weit, das man auf den iPhones und iPads tatsächlich einen extra Player braucht. Apple kämpft verzweifelt darum, Matroska nicht noch populärer zu machen, weil das freie und offene MKV so gar nicht in die abgeschottete Welt von Apple past, in der der User ja mit seinen Geräten nur das machen darf, was Apple vorschreibt. Auf Android kann der Video Player MKV abspielen. Wobei man auf beiden Systemen sowieso bessere Player installieren sollte. Gibt es wie Sand am Meer.

    Aber dann hören die Vorteile auch schon auf. Der größte Blödsinn ist das mit der unterschiedlichen Größe. Wenn eine MKV größer als eine MP4 ist, dann nur, wenn da mehr drin ist. Entweder mehr Spuren (was in MP4 nur sehr begrenzt möglich ist) oder angehängte Dateien oder zusätzliche Metadaten. Der Header (das einzige, was der Container selbst zur Dateigröße beiträgt), ist bei MKV in der Regel eher kleiner als bei MP4...
     

    Mike9520

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    November 25, 2021
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    Lange hats gedauert, heute hatte ich Hilfe von einem Directory Opus Anwender der ein super Script für ExifTool geschrieben hat.
    Nun kann ich auf all meine gewünschten Informationen nun auch von MKV Container anzeigen lassen.
    Das ist jetzt eine enorme Hilfe und habe mich jetzt dann doch entschieden bei MKV zu bleiben.
    Nun kann ich mir in Directory Opus die Komplette GUI nach MKV einrichten dann geht die Arbeit viel schneller von der Hand.
    Auch MediaBuddy werde ich in Directory Opus integrieren.
    Heute Abend schaue ich mir mal mit MediaBuddy umgerechnete Folgen mit Konstanter Qualität an.
    Die Datei ist schon erschreckend klein :)
     

    Lehmden

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    Hi.
    Nach einer langen Zeit gibt es eine neue Version 1.1.0.11 vom Media-Buddy. Der Download ist da zu finden, wo er immer zu finden ist (siehe erster Beitrag).
    Es gibt viele Verbesserungen und Fixes. Das Grabben der Metadaten ist jetzt viel stabiler und vor allem erheblich schneller geworden. Auch andere Fehler, die es teilweise schon länger gab, sind behoben worden. Eine Unterstützung für TVDB gibt es, wenn überhaupt, aber erst im Herbst. TVDB will schon wieder die API komplett umstricken. Da lohnt es nicht, jetzt alles an die neue API anzupassen (immer vorausgesetzt wir bekommen überhaupt einen kostenlosen API Key, was aber eigentlich klappen sollte, da Media-Buddy OpenSource ist) um dann in ein paar Monaten wieder ganz von Vorne anzufangen. Wir nehmen das in Angriff, wenn die neue TVDB API am Start ist.

    Das alleine würde aber keinen Sprung von Version 1.0 auf Version 1.1 rechtfertigen. Es gibt auch komplett neue Funktionen. Zum Einen unterstützt Media-Buddy nun .nfo Dateien im "neuen" Format für Kodi 19 und höher. Generell liest Kodi 19 das meiste auch aus "alten" .nfo ein. Aber mit ein paar Nachteilen. Da sich die Schreibweise für externe ID (also IMDB-ID, TMDB-ID, TVDB-ID) geändert hat, liest Kodi diese wichtigen Daten leider nicht mehr aus den "alten" .nfo. Media-Buddy unterstützt nun wahlweise beide Formate, alt und neu. Generell ist das neue Format aber besser, weil flexibler. MediaPortal, Emby und andere Tools sollten so bald wie möglich auf das neue Format umgestellt werden, imho. Man kann jetzt sehr schnell und einfach eigene ID Systeme und/oder andere Online Quellen einbinden, die dann direkt in die Datenbank gelesen werden. So kann man z.B. für Urlaubsfilme ganz eigene ID Bereiche verwenden, die von Kodi ausgewertet und z.B. beim Filtern genutzt werden können.

    Media-Buddy wäre nicht Media-Buddy, wenn es nicht auch eine Funktion zum Konvertieren von "alten" in "neue" .nfo gäbe.
    MB 1.jpg

    Damit kann man in einem Rutsch bereits vorhandene .nfo Dateien umwandeln in das neue Format.

    Um das Portfolio abzurunden kann Media-Buddy nun auch die letzten, bisher noch nicht behandelten Medien- Arten bearbeiten, nämlich Grafiken (Fotos, usw.). Natürlich ersetzt Media-Buddy kein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Aber viele im Alltag oft vorkommende Arbeiten kann man nun im Media-Buddy und in gewohnter "Media-Buddy Manier" erledigen. Dazu findet man wie gewohnt einige "globale" Einstellungen, die (aus Performance- Gründen) nur beim Programmstart eingelesen werden. Da man hier nur selten etwas ändern muss, ist das zu "verschmerzen", denke ich.
    MB 2.jpg

    Hier kann man die zu verwendeten Dateitypen festlegen. Getrennt nach "normalen" Grafik- Formaten und nach Kamera- spezifischen RAW Formaten. Viele Kameras bieten ja die Möglichkeit sowohl in JPG als auch in RAW zu fotografieren. RAW Dateien sind eigentlich nicht unmittelbar zu gebrauchen, haben dafür aber keinerlei Verluste. Sie stellen quasi ein direktes Abbild der aus dem Sensor ausgelesenen Daten dar. Im digitalen Zeitalter das, was einem "Negativ" der klassischen Analog- Fotografie am nächsten kommt. Media-Buddy nutzt für die Bildbearbeitung das OpenSource CLI Tool ImageMagick, welches diverse Kamera RAW- Formate einlesen kann. Die wichtigsten (Canon, Nikon, Sony/Minolta, Olympus und Fuji) sind vor- eingestellt. Man kann aber jederzeit das eigene Format hinzufügen und/oder nicht benötigte Formate entfernen. Man kann jedes von ImageMagick unterstützte Dateiformat hier eingeben. Eine Liste der Formate findet sich hier:

    Es gibt die Option, die Originale in entsprechende Unterordner zu verschieben. Das erhöht die Übersicht, wenn man nach der Bearbeitung verschieden bearbeitete Versionen desselben Fotos hat. Deswegen werden auch die RAW und die "Normalen" Formate getrennt eingestellt und abgespeichert.
    Man kann die Bilder auch automatisch nach der in den EXIF Metadaten gespeicherten Orientierung drehen lassen. Meist stimmt das sowieso. Dann bewirkt diese Option gar nichts. Aber wenn sich da ein Fehler eingeschlichen hat, wird er so schnell und unkompliziert behoben.
    Die dritte Option ist ein Schalter, mit dem man das Optimieren für .jpg und .png Dateien auch auf die Originale anwenden kann. Ich persönlich lasse meine Originale immer unangetastet und arbeite ausschließlich nur mit Kopien. Wer aber mag, der kann das hier tun. Zum optimieren gleich noch genaueres.

    Und man hat natürlich auch ein Fenster, in dem man die Fotos tatsächlich bearbeiten lassen kann:
    MB 3.jpg

    Sieht doch recht vertraut aus, oder? Oben wählt man, wie gewohnt den Ordner aus, in dem man die zu bearbeitenden Fotos liegen hat. Nun kann man die Fotos in der Größe ändern lassen. Dabei wird auf möglichst gute Qualität geachtet. Es gäbe schnellere Möglichkeiten, die Bilder (meist) zu verkleinern, aber so wird es am Besten. Man kann verschiedene, vor- eingestellte Größen auswählen. Jede Größe mit einem Haken davor wird dann beim Durchlauf erzeugt. Man kann keine, eine, mehrere oder alle Größen auswählen. Hinter den Größen kann man den Dateityp auswählen, der erzeugt werden soll. Neben dem gängigsten Format .jpg kann man auch andere wie .png oder das besonders platzsparende Format .webp auswählen. Die Größen sind nach gängigen Bildschirmen vor- eingestellt, dazu die Größe 800x600 Pixel, die sich besonders gut für Internet- Foren oder Social Media Plattformen eignet. Daneben kann man auch eine Größe völlig frei wählen. Die Größe muss zwingend im Format breitexhöhe angegeben werden. Im Beispiel oben handelt es sich um 1280 Pixel in der Breite und 1024 Pixel in der Höhe. Andere Schreibweisen funktionieren nicht. Die Abmessungen stellen jeweils die Maximalgröße dar. Ein Bild behält dabei sein Seitenverhältnis und wird dementsprechend so verkleinert, das es in die vorgegebenen Abmessungen hinein passt. Hat man z.B. ein Bild mit 1280x1024 Pixeln Größe und wählt 720p aus, so wird das Bild auf 960 x 720 Pixel verkleinert, um ohne Skalieren auf einen HDReady Monitor (TV) dargestellt werden zu können. Dabei wird es nicht in die Breite gezerrt sondern behält seine Proportionen.

    In der Mitte kann man noch zwei besonders gute und wichtige Filter auswählen. Mit "Normalize" wird der Kontrast und die Helligkeit des Fotos optimiert. Das funktioniert fast immer sehr gut. In seltenen Fällen wird das Foto dadurch aber schlechter. Deswegen lieber die Originale nicht antasten. So hat man später noch einen zweiten Versuch. Darunter kann man den "UnsharpMask" Filter einschalten. Dadurch wird das Foto schärfer. Wobei, tatsächlich mehr Schärfe (also mehr Detail- Informationen) gewinnt man dabei natürlich nicht. Aber der Schärfeneindruck wird (deutlich) verbessert, das Foto sieht "einfach schärfer" aus. Zu viel davon ist aber auch nicht gut, weil sich dann hässliche Artefakte an den Kanten bilden. Man sollte die Unschärfenmaske besser nur sparsam einsetzen. Werte von 2 oder maximal 3 sollten eigentlich stets genug sein.

    Und rechts gibt es zwei Haken, durch die die umgerechneten Bilder (sofern .jpg oder .png) noch mal verkleinert werden, ohne irgendwelche Verluste. Dazu werden zwei winzige CLI Tools (jpegoptim.exe und optipng.exe) benutzt, die jeweils nichts anderes machen als eine .jpg bzw. .png Datei zu optimieren und zu verkleinern. Beim Herunterladen von Fanart für Filme und Serien werden diese Tools automatisch angewendet. Man kann so ohne Einbußen bis zu 20% an Platz sparen. Hiermit kann man diese Tools auch auf bereits lokal vorhandene Dateien anwenden. Will man weiter keine anderen Änderungen vornehmen, so stellt man in den Settings "Optimiere Originale" ein und wählt alle Filter und Größenänderungsoptionen ab. Dann werden die vorhandenen Grafiken lediglich geschrumpft. Man kann aber auch die gerde eben umgewandelten Bilder damit verkleinern, alles in einem "Abwasch".

    Und nun viel Spaß mit der neuen Version.
     

    oswamm

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    Hallo,

    zuerst mal, vielen Dank für die praktische Software.

    Ich gebe freimütig zu die threads zum mkv-Buddy und zum Media-Buddy nicht Wort für Wort gelesen zu haben, jedoch habe ich sie überflogen. Ganz grob, die Recodierungsentscheidung nach Schwellwerten und Ausschlüssen, sowie Prioritäten (z.b. Audio, erst Kanäle..) + Auswahl hinsichtlich der zu integrierenden Spuren, in irgendeinem Beitrag die notwendige Struktur hinsichtlich Benennung (Staffeln, Folgen..Namen), sowie die Abfrage der Metadaten (tmdb-xxxx.txt, tvdb-xxx.txt (wenn vorhanden ...nfo), hier war ich erst verwundert warum diese im Zielordner liegen soll, da z.b. bei Metadaten kein solcher angegeben werden kann), und hierbei (da nichts erzeugt wurde) dann auch irgendwo das aktuell die tvdb api nicht genutzt werden kann ;), außerdem was mit der Optimierung gemeint ist.

    Im produktiven Einsatz habe ich sie/ihn noch nicht, da ich auf ein Problem gestoßen bin. Bei aktivierter Audio Optimierung verbleibt nur die letzte angegebene Audiospur im Export (z.b. bei Angabe von de,fr nur französisch und bei Angabe von fr,de nur Deutsch), bei deaktivierter Optimierung bleiben wie gewünscht alle erhalten (aufgefallen bei Assistent-Video).

    ...-q:v 22 -map 0:1 -c:a ac3 -ar 48000 -af 'dynaudnorm=p=0.95:f=500:m=10:s=15:g=11:r=0.95:b.. (mit optimierung 2 spuren)

    ...q:v 22 -map 0:a -c:a ac3 -ar 48000 -af 'dynaudnorm=p=0.95:f=500:m=10:s=15:g=11:r=0.95:b.. (ohne optimierung)

    Außerdem werden die Untertitel entfernt wenn keine Optimierung aktiviert ist (bei aktivierter Optimierung bleiben sie enthalten, DVB Subtitle, egal ob zlib gepackt oder nicht), ah hier fehlt „-map 0:s ?“ vor „-c:s copy“ .

    ...false' -c:s copy -max_muxing_queue_size 10000 (ohne optimierung)

    ...false' -map 0:3 -map 0:4 -c:s copy -max_muxing_queue_size 10000 (mit optimierung, 2 sprachen angegeben)

    Was nicht wirklich ein Problem ist, dann gibt man sie einfach an…



    Logs -incl. der beiden mediainfo.txt (audiospurproblem)- anbei.



    Ergänzung:

    wenn ich direkt

    ffmpeg.exe -fix_sub_duration -y -i ".." -scodec copy -map 0:0 -c:v hevc_qsv -q:v 22 -map 0:a -c:a ac3 -ar 48000 -af 'dynaudnorm=p=0.95:f=500:m=10:s=15:g=11:r=0.95:b=false' -map 0:s -c:s copy -max_muxing_queue_size 10000 ".."

    aufrufe, erhalte ich alle Untertitel.

    außerdem

    ffmpeg.exe -fix_sub_duration -y -i ".." -scodec copy -map 0:0 -c:v hevc_qsv -q:v 22 -map 0:1 -map 0:2 -c:a ac3 -ar 48000 -af 'dynaudnorm=p=0.95:f=500:m=10:s=15:g=11:r=0.95:b=false' -map 0:3 -map 0:4 -c:s copy -max_muxing_queue_size 10000 ".."

    die beiden Tonspuren „einzeln“.


    Gruß
     

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    Hi.
    Ich habe mir die Logs mal angesehen. In deiner Konfiguration ist auf jeden Fall ein Fehler drin, der mit Sicherheit Probleme verursacht. Du hast manchmal , und manchmal . als Trenner zwischen den Sprachen verwendet. Das funktioniert nicht, es muss immer , sein.

    Ich habe Probleme, den Fehler hier nachzustellen. Ich muss aber auch gestehen, das ich prinzipiell nie Untertitel (außer Forced auf Deutsch) und Tonspuren außer deutsch aufhebe. Deswegen fällt mir sowas im Alltag einfach nicht auf. Ich nutze das Programm täglich mehrfach. Fehler in meinem Workflow werden so natürlich sofort entdeckt. Aber wenn etwas völlig außerhalb meiner Nutzung ist, kann da schon mal was durchrutschen. Mein Problem ist aktuell, ich habe nichts da, was mehrere Ton- und/oder Untertitel- Spuren enthält. Deswegen kann ich aktuell den Fehler nicht nachstellen.

    Die ffmpeg Optionen -map 0:s und -map 0:a kopieren automatisch alle Ton- und Untertitel- Spuren. Damit hat man dann keinerlei Auswahl- Möglichkeit mehr.

    Ich werde mich intensiv darum kümmern, sobald mir eine entsprechende Datei unter kommt. Zuletzt habe ich mich aber um die Bilder- Aufarbeitung gekümmert und deswegen auch eine neue Version veröffentlicht. Dazu gleich mehr.
     

    Lehmden

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    Wie gerade erwähnt, gibt es eine neue Version vom Media-Buddy, die 1.1.0.29.
    Es sind Fehler behoben und diverse externe Programme aktualisiert worden.
    Daneben kann Media-Buddy nun auch automatisch Trailer zu Spielfilmen herunterladen. Die werden mit zum Film gepackt und können so in verschiedenen HTPC Programmen verwendet werden, um "echtes" Kino- Feeling zu erzeugen, in dem vor dem eigentlichen Film erst ein, zwei Trailer abgespielt werden.
    MB 0.jpg

    Dazu muss nur der Haken bei "Trailer" gesetzt werden.

    Die meisten Änderungen sind aber im Bilder- Bereich anzutreffen, an dem noch viel gearbeitet wird und wohl auch werden muss. Das Ganze ist sicher noch nicht fehlerfrei. Ich bitte um Geduld und Entschuldigung für potentielle Fehler.

    Zum einen kann man mit Media-Buddy nun auch Exif Metadaten von einem Bild in ein anderes kopieren. Die Exif Metadaten beinhalten Daten wie etwa die verwendete Kamera, das Objektiv, die Belichtungseinstellungen aber u.U. auch GPS Koordinaten und vieles mehr. Leider werden beim Bearbeiten der Fotos zu oft diese Metadaten verändert, beschädigt oder gar entfernt. Mit Media-Buddy kann man nun die Exif Daten von den unbearbeiteten Original- Fotos in die aufgearbeiteten "Meisterwerke" kopieren.
    Dabei werden alle Dateitypen unterstützt, die auch von Exiftool verarbeitet werden können. Allerdings gibt es nur wenige Dateitypen, die vollumfänglich alle Exif Dateien beinhalten können. Neben den Kamera- RAW Dateitypen sind das vorrangig .jpg, .tif und viele der nativen Formate von Bildbearbeitungsprogrammen wie etwa .psd (Adobe Photoshop) usw... .png speichert zwar auch Exif Metadaten, aber leider nur einen sehr kleinen Teil der möglichen Daten. Deswegen würde ich .png nicht als Format empfehlen, wenn man die Exif Daten behalten will. Neben .jpg als sehr stark komprimiertes aber auch sehr verlustbehaftete Format sollte man vorrangig auf .tif setzen. .tif komprimiert je nach Einstellung auch, wenn auch bei weitem nicht so stark wie .jpg. Aber das Format ist dafür verlustfrei. Besonders bei Zwischenschritten sollte man .jpg tunlichst vermeiden, denn bei jedem Speichern und neu einlesen addieren sich die Verluste. Hier also unbedingt .tif oder .psd nutzen, auch wenn die Dateien dabei sehr viel größer werden. Erst wenn alles wirklich fertig ist, kann man das Foto als .jpg speichern und so bei guter Qualität etwa 90% Platz einsparen.

    MB 2.jpg


    Wie üblich wählt man den Quell- und Ziel Ordner aus und Media-Buddy erledigt den Rest. Die Bilder müssen den exakt gleichen Dateinamen haben, damit die Daten kopiert werden können. Nur die Dateiendung kann unterschiedlich sein. So kann man z.B. die Exif Daten aus .jpg Dateien in .tif Dateien kopieren. Stimmen die Namen nicht überein, werden die entsprechenden Dateien einfach ausgelassen.

    MB 1.jpg


    Außerdem ist die Aufarbeitung noch mal überarbeitet und erweitert worden. So kann man nun verschiedene Farb- Optionen Farbe, Schwarzweiß und Sepia (der bräunliche "antike" Look, den alte Fotos oft haben), wählen und das in beliebigen Kombinationen.
    Farbig:
    DSCF5759.jpg


    Schwarzweiß:
    DSCF5759-sw.jpg


    Sepia:
    DSCF5759_sepia.jpg


    Und man kann jetzt zwei verschiedene Varianten beim Normalisieren auswählen, "Nature" und "Studio". Die Unterschiede kann man am leichtesten mit Beispielen erläutern. Die "Nature" Einstellung funktioniert bei Landschafstaufnahmen und Ähnlichem mit vielen verschiedenen Farben und Helligkeiten sehr gut. Wenn man allerdings Fotos mit einfarbigem Hintergrund hat, so wie es oft bei Studio-. Fotos der Fall ist, kann es sehr leicht zu Farbverfälschungen kommen.

    Zuerst man das Beispiel von oben noch mal aufgegriffen:
    Original:
    DSCF5759.jpg


    "Studio"
    DSCF5759.jpg


    und "Nature":
    DSCF5759.jpg


    Man sieht sofort, das die "Nature" Variante farbstichig und die junge Dame ganz Grün im Gesicht geworden ist. Hier ist die "Studio" Variante wohl am besten.

    Als Gegenbeispiel mal eine Aufnahme von meinem Helgoland- Ausflug vor ein paar Wochen. Dazu muss man sagen, das Foto entstand früh morgens bei grauem Himmel und schlechten Lichtbedingungen. Es sah tatsächlich in Echt etwa so aus wie auf dem Original- Foto.

    Original:
    DSC_1276.JPG


    "Studio":
    DSC_1276.JPG


    "Nature":
    DSC_1276.JPG


    Hier ist die "Studio" Variante zwar minimal besser als das Original, aber die "Nature" Variante ist mit Abstand die Beste.

    Die Installationsdatei ist dort zu finden, wo sie immer zu finden ist (siehe erster Beitrag). Aktuell wird sie gerade hochgeladen. Es kann also noch einen Moment dauern, bis sie wirklich Online ist. Und nun viel Spaß.
     

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