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<blockquote data-quote="ixdvc" data-source="post: 952964" data-attributes="member: 92134"><p>Ich nehme bei SD-Aufnahmen zunächst immer ProjectX, um den ts-Stream von Fehlern zu befreien. Anschließend füge ich die Bild- und Tonspuren mit mplex wieder zusammen. Für das Schneiden kommt dann Avidemux zum Einsatz. Ohne Neucodierung (wenn der Stream direkt kopiert wird) kann dies jedoch nur an I-Frames schneiden. Für mich genügt das aber auch. Ansonsten kann mit Avidemux auch direkt encodiert werden. Die Parameter dafür habe ich so gewählt, wie im weiter unten beschrieben (also habe ich praktisch Handbrakes High Profile für Avidemux kopiert). Ich musste diesen Weg über ProjectX und mplex gehen, da meine Dateien sonst immer böse asynchron waren.</p><p> </p><p> Bei HD ist die Sache ungleich schwieriger. ProjectX rechnet sich einen Wolf und spuckt nichts brauchbares aus. Schneiden kann man vielleicht noch mit mkvtoolnix. Da muss allerdings die passende Stelle mit einem Player rausgesucht werden, an der die Datei dann geteilt wird (split). Anschließend die Segmente wieder mit join zusammenfügen. Aber das ist mir alles herzlich egal, da ich sowieso nur die öffentlich-rechtlichen in HD empfange und demnach nur Start- und Endpunkt des Films heraussuchen muss und diese dann bei Handbrake, welches ich zum encodieren einsetze, als Grenzen eintrage. </p><p> </p><p>Bei Handbrake verwende ich das mitgelieferte "High Profile". Dabei wird ein CRF (constant rate factor) von 20 verwendet. Für hochqualitative Sachen bieten sich 18-20 an, übliche Werte liegen zwischen 18 und 25. Der CRF steht für die durchschnittliche Qualität des Videos. Dabei werden schnelle Szenen, in denen man eh nicht so viele Details wahrnehmen kann, stärker komprimiert als langsame (<a href="http://encodingwissen.de/x264/technik#quantizer-und-crf" target="_blank">http://encodingwissen.de/x264/technik#quantizer-und-crf</a>).</p><p>Die Tonspuren übernehme ich, sofern sie als ac3 vorliegen, direkt ohne Neucodierung. Trotzdem packe ich aber immer auch noch eine aac-Spur dabei, da zum Beispiel Quicktime ac3 nicht über den optischen Ausgang geben kann (<a href="https://trac.handbrake.fr/wiki/SurroundSoundGuide" target="_blank">https://trac.handbrake.fr/wiki/SurroundSoundGuide</a>). Das sollte für unsere Zwecke egal sein. Aber der Receiver meiner Eltern, welche auch über USB mkvs abspielen kann, ist da schon etwas wählerisch. MP2-Audio wird entweder übernommen oder in ac3 umgewandelt.</p><p>Somit erhalte ich dann für einen zweistündigen 720p-Film eine knapp 2,5 GiB große Datei. 1080p-Filme haben so zwischen 5 und 7 GiB.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ixdvc, post: 952964, member: 92134"] Ich nehme bei SD-Aufnahmen zunächst immer ProjectX, um den ts-Stream von Fehlern zu befreien. Anschließend füge ich die Bild- und Tonspuren mit mplex wieder zusammen. Für das Schneiden kommt dann Avidemux zum Einsatz. Ohne Neucodierung (wenn der Stream direkt kopiert wird) kann dies jedoch nur an I-Frames schneiden. Für mich genügt das aber auch. Ansonsten kann mit Avidemux auch direkt encodiert werden. Die Parameter dafür habe ich so gewählt, wie im weiter unten beschrieben (also habe ich praktisch Handbrakes High Profile für Avidemux kopiert). Ich musste diesen Weg über ProjectX und mplex gehen, da meine Dateien sonst immer böse asynchron waren. Bei HD ist die Sache ungleich schwieriger. ProjectX rechnet sich einen Wolf und spuckt nichts brauchbares aus. Schneiden kann man vielleicht noch mit mkvtoolnix. Da muss allerdings die passende Stelle mit einem Player rausgesucht werden, an der die Datei dann geteilt wird (split). Anschließend die Segmente wieder mit join zusammenfügen. Aber das ist mir alles herzlich egal, da ich sowieso nur die öffentlich-rechtlichen in HD empfange und demnach nur Start- und Endpunkt des Films heraussuchen muss und diese dann bei Handbrake, welches ich zum encodieren einsetze, als Grenzen eintrage. Bei Handbrake verwende ich das mitgelieferte "High Profile". Dabei wird ein CRF (constant rate factor) von 20 verwendet. Für hochqualitative Sachen bieten sich 18-20 an, übliche Werte liegen zwischen 18 und 25. Der CRF steht für die durchschnittliche Qualität des Videos. Dabei werden schnelle Szenen, in denen man eh nicht so viele Details wahrnehmen kann, stärker komprimiert als langsame ([url]http://encodingwissen.de/x264/technik#quantizer-und-crf[/url]). Die Tonspuren übernehme ich, sofern sie als ac3 vorliegen, direkt ohne Neucodierung. Trotzdem packe ich aber immer auch noch eine aac-Spur dabei, da zum Beispiel Quicktime ac3 nicht über den optischen Ausgang geben kann ([url]https://trac.handbrake.fr/wiki/SurroundSoundGuide[/url]). Das sollte für unsere Zwecke egal sein. Aber der Receiver meiner Eltern, welche auch über USB mkvs abspielen kann, ist da schon etwas wählerisch. MP2-Audio wird entweder übernommen oder in ac3 umgewandelt. Somit erhalte ich dann für einen zweistündigen 720p-Film eine knapp 2,5 GiB große Datei. 1080p-Filme haben so zwischen 5 und 7 GiB. [/QUOTE]
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