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<blockquote data-quote="Prinz" data-source="post: 356697" data-attributes="member: 10420"><p>Hallo,</p><p></p><p>es gibt einige grundlegende Sachen in der Computertechnik, welche für alle Betriebssysteme/Hardwaresysteme gelten.</p><p></p><p>Aus meiner Hardwareentwicklerzeit weiß ich, dass komplexe Hardware nie fehlerfrei ist. Das zeigt u.a. die Bugliste der Intel/AMD-Prozessoren.</p><p></p><p>Auch für Grafikkarten dürfte dies gelten.</p><p></p><p>Um teure Redesigns zu vermeiden, wird immer versucht erst mal die Hardwarefehler durch Firmware-/Treiberänderungen zu umgehen. Wenn dies nicht zu größeren Leistungseinbußen führt, wird ein Hersteller diese Redesigns auch eher meiden, da Redesigns auch immer neue Fehler beinhalten bzw. erst zum Vorschein bringen können.</p><p></p><p>Der Hersteller kennt seine Hardware am besten, auch Microsoft ändert hier nichts an der Firmware der CPUs, hier kann MS einfach nicht das notwendige Know-How haben.</p><p></p><p>So können häufige Softwareupdates von Grafikkartenherstellern auch damit zu erklären sein, dass Hardwarebugs versucht werden zu umgehen. Außerdem stellen Grafikhersteller Updates nicht nur für ein Produkt zur verfügung sondern für eine ganze Palette. Auch dadurch kann die hohe Updaterate erklärt werden. Ein Maß für die Qualität ist die Update-Rate daher nicht. </p><p></p><p>Umgekehrt gibt es Bugs in MS-Programmen, die von MS nie behoben sind und von Version zu Version weitergegeben werden. Auch daher führt die Bewertung einer Software durch die Updaterate nicht zum Ziel.</p><p></p><p>Bei Büro-PCs ist es sicherlich richtig auf etwas konservative Treiber zu setzen. Wenn man aber Features von Grafikkarten nutzt wie HD-Beschleunigung oder Spiele, ist ein Blick auf die Grafiktreiber des Herstellers nicht verkehrt. Grundsätzlich sollten Bürocomputer auch so konfiguriert sein, dass der User keine eigenen Treiber installieren kann, damit auch "Trottel" hier nicht das System durcheinander bringen können. Hilfsmittel hierfür stellen die heutigen Betriebssysteme ausreichend zur Verfügung.</p><p></p><p>Gruß</p><p> Prinz</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Prinz, post: 356697, member: 10420"] Hallo, es gibt einige grundlegende Sachen in der Computertechnik, welche für alle Betriebssysteme/Hardwaresysteme gelten. Aus meiner Hardwareentwicklerzeit weiß ich, dass komplexe Hardware nie fehlerfrei ist. Das zeigt u.a. die Bugliste der Intel/AMD-Prozessoren. Auch für Grafikkarten dürfte dies gelten. Um teure Redesigns zu vermeiden, wird immer versucht erst mal die Hardwarefehler durch Firmware-/Treiberänderungen zu umgehen. Wenn dies nicht zu größeren Leistungseinbußen führt, wird ein Hersteller diese Redesigns auch eher meiden, da Redesigns auch immer neue Fehler beinhalten bzw. erst zum Vorschein bringen können. Der Hersteller kennt seine Hardware am besten, auch Microsoft ändert hier nichts an der Firmware der CPUs, hier kann MS einfach nicht das notwendige Know-How haben. So können häufige Softwareupdates von Grafikkartenherstellern auch damit zu erklären sein, dass Hardwarebugs versucht werden zu umgehen. Außerdem stellen Grafikhersteller Updates nicht nur für ein Produkt zur verfügung sondern für eine ganze Palette. Auch dadurch kann die hohe Updaterate erklärt werden. Ein Maß für die Qualität ist die Update-Rate daher nicht. Umgekehrt gibt es Bugs in MS-Programmen, die von MS nie behoben sind und von Version zu Version weitergegeben werden. Auch daher führt die Bewertung einer Software durch die Updaterate nicht zum Ziel. Bei Büro-PCs ist es sicherlich richtig auf etwas konservative Treiber zu setzen. Wenn man aber Features von Grafikkarten nutzt wie HD-Beschleunigung oder Spiele, ist ein Blick auf die Grafiktreiber des Herstellers nicht verkehrt. Grundsätzlich sollten Bürocomputer auch so konfiguriert sein, dass der User keine eigenen Treiber installieren kann, damit auch "Trottel" hier nicht das System durcheinander bringen können. Hilfsmittel hierfür stellen die heutigen Betriebssysteme ausreichend zur Verfügung. Gruß Prinz [/QUOTE]
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