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<blockquote data-quote="Lehmden" data-source="post: 1307290" data-attributes="member: 109222"><p>Hi. </p><p>Es gibt etwas ganz Neues von Media-Buddy... Ich bin aktuell dabei, Media-Buddy mit KI Hilfe von Grund auf neu zu schreiben, und das dieses Mal komplett Plattform unabhängig. Deswegen entsteht Media-Buddy V2 in Python. Python ist nahezu ideal, um Cross Platform Apps in einer leicht verständlichen Sprache zu schreiben. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis es eine erste öffentliche Test- Version geben wird. Es funktioniert aber schon einiges, was man aus V1 kennt. Das Meiste ist dabei nicht nur übernommen, sondern sowohl technisch als auch funktional modernisiert worden. Wie üblich, kann der User auch alle "neuen" Features selbst konfigurieren. </p><p></p><p>So werden z.B. die diversen DolbyVision Profile bei der Verarbeitung vollständig erhalten. Bei Profil 8.1 sowie 8.4 klappt das (nahezu) verlustfrei auch dann, wenn man das Video neu kodiert. Bei Profil 5, 10 und 20 kann man das nur durch Streamcopy erreichen. Hier kann man also Video Codec oder Dateigröße nicht verändern. Wenn das aber trotzdem ausgewählt wurde, wird diese Auswahl überstimmt, damit das Ergebnis auf jeden Fall ein funktionsfähiges Video ist. Ein Sonderfall ist Profil 7 (das normalerweise von UHD BluRay kommt). Hier gibt es mehrere Layer. Will man alle Layer (wie z.B FEL) erhalten, kann man auch Profil 7 nicht neu kodieren. Was man aber machen kann, wenn einem der 80 GB BD Rip einfach zu groß für die eigene Sammlung ist, ist es, Profil 7 zu 8.1 zu konvertieren und dann das eigentliche Video neu und viel, kleiner zu kodieren. Das erhält nicht mehr das komplette DV Erlebnis, ist aber mit Profil 8.1 doch recht nahe dran. Der User kann festlegen, ob Profil 7 erhalten oder zu 8.1 konvertiert werden soll. Alles andere manged das Programm automatisch. Bei DV Profil 20 gibt es obendrein eine erstaunliche Besonderheit. Profil 20 ist nicht mit dem Matroska Container kompatibel. Man kann so ein Video also nicht in eine .mkv speichern. Trifft Media-Buddy auf so eine sehr, sehr seltene Datei, wird automatisch .mp4 als Container verwendet, der damit tatsächlich kompatibel ist. </p><p></p><p>Die Qualitätseinstellungen sind jetzt sehr Userfreundlich auf ein 7 Stufen System umgestellt. Der User muss nicht mehr wissen, was CQ24 bedeutet. Er wählt einfach die ihm am besten gefallende Qualitätsstufe aus und das Programm ermittelt die zur gewählten Stufe und dem jeweils verwendeten Codec passenden Einstellungen automatisch. Obendrein gibt es sogar eine Vorab- Schätzung, ob das Ergebnis mit der gewählten Stufe u.U. größer als das Original wird, etwas, das man ja grade nicht will. Kann aber, bei einer fest eingestellten Qualität tatsächlich vorkommen. Das ergibt dann nur zu große Dateien, denn "mehr" Bildqualität kann man durch das Umkodieren technisch einfach nicht erreichen. In so einem Fall wird die eigentlich ausgewählte Qualitätsstufe verkleinert, um kein unnötig großes Video zu erzeugen. Um die zu einem selbst passenden Qualitätsstufen heraus zu bekommen, gibt es einen eingebauten Test, der Ausschnitte aus den im Eingang liegenden Videos in verschiedenen Qualitätsstufen neu kodiert und nebeneinander abspeichert. Damit kann man dann ausprobieren, was einem an Qualität reicht, ohne unnötig große Dateien zu erzeugen. Sowas kann man am Besten einfach selbst ausprobieren, da der Qualitätseindruck eine ganz subjektive Angelegenheit ist, die obendrein von der eigenen Hardware maßgeblich mit beeinflusst wird. Das, was bei mir "perfekte" Ergebnisse liefert, kann bei dir eher ein "Matschiger Brei" sein (oder auch anders herum, natürlich). Es ist aber egal, ob ich x264 oder HEVC_NVENC als Ausgabecodec verwende. Das resultierende Video hat immer eine weitestgehend gleiche Bildqualität. Natürlich werden die jeweiligen Codecs zu unterschiedlich großen Dateien führen. Aber das Wichtigste, die Bildqualität ist immer sehr ähnlich.</p><p></p><p>Auch bei der Behandlung von hochwertigen Audio Spuren gibt es Neuheiten. Wenn man eine DTS:X oder Atmos Tonspur hat, kann man diese nicht normalisieren oder eine Dynamik- Kompression darauf anwenden, ohne die extra Metadaten zu verlieren. Auf Wunsch erzeugt Media-Buddy in so einem Fall dann zwei Audio Spuren, eine "Alltagsspur", die normalisiert wurde und zusätzlich die unveränderte HiRes Spur.</p><p></p><p>Auch die Scraper (um Metadaten von TVDB, TMDB und Fanart.tv zu laden) sind überarbeitet und modernisiert worden. So werden beispielsweise nicht auf Deutsch (oder welche Sprache der User auch immer ausgewählt hat) verfügbare Beschreibungen automatisch übersetzt, nachdem zuvor die verschiedenen Möglichkeiten (TVDB/TMDB, usw.) erfolglos waren. Es wird also beispielsweise zuerst auf TVDB nachgeschaut. Gib es dort keine deutsche Beschreibung, wird anschließend auf TMDB nachgesehen. Ist auch hier nichts passendes zu finden, wird die englische Beschreibung geladen und automatisch übersetzt. So bekommt der User immer eine Beschreibung in seiner Sprache (sofern er die Übersetzung auch aktiviert hat).</p><p></p><p>All das ist bereits funktionsfähig und getestet. Für den nächsten Schritt braucht es jetzt bereits das GUI. Und dafür ist grade das erste Fenster funktionsfähig und nahezu fertig geworden:</p><p></p><p>[ATTACH=full]219394[/ATTACH]</p><p> Alle Knöpfe sowie die "Ausklapp- Felder" funktionieren bereits. Es ist also kein Mockup mehr. Nur die tatsächliche Funktion, die damit ausgelöst werden soll, ist noch nicht überall eingebaut. Man kann schon mit dem "Suchen" Knopf die entsprechenden Ordner auswählen und sie erscheinen dann in den Input Feldern (wie auf dem Screenshot). Drückt man aber auf "Los Geht's" , erscheint nur ein Hinweis, das die Funktion noch nicht eingebaut ist.</p><p> </p><p>So weit der aktuelle Stand der Entwicklung. Ich bin schon sehr gespannt darauf, die ersten Funktionen im Alltagsbetrieb zu testen. Die CLI Tests waren bisher jedenfalls alle erfolgreich. Später wird es den Quellcode auf Github geben. Zur Zeit ist das aber noch nicht möglich, da ich erst noch eine Möglichkeit finden muss, meine API Keys zu "verstecken", damit man sie nicht einfach aus dem Quellcode auslesen kann. Das würde einem Missbrauch Tür und Tor öffnen und wohl zeitnah zur Sperrung der Keys führen...</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Lehmden, post: 1307290, member: 109222"] Hi. Es gibt etwas ganz Neues von Media-Buddy... Ich bin aktuell dabei, Media-Buddy mit KI Hilfe von Grund auf neu zu schreiben, und das dieses Mal komplett Plattform unabhängig. Deswegen entsteht Media-Buddy V2 in Python. Python ist nahezu ideal, um Cross Platform Apps in einer leicht verständlichen Sprache zu schreiben. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis es eine erste öffentliche Test- Version geben wird. Es funktioniert aber schon einiges, was man aus V1 kennt. Das Meiste ist dabei nicht nur übernommen, sondern sowohl technisch als auch funktional modernisiert worden. Wie üblich, kann der User auch alle "neuen" Features selbst konfigurieren. So werden z.B. die diversen DolbyVision Profile bei der Verarbeitung vollständig erhalten. Bei Profil 8.1 sowie 8.4 klappt das (nahezu) verlustfrei auch dann, wenn man das Video neu kodiert. Bei Profil 5, 10 und 20 kann man das nur durch Streamcopy erreichen. Hier kann man also Video Codec oder Dateigröße nicht verändern. Wenn das aber trotzdem ausgewählt wurde, wird diese Auswahl überstimmt, damit das Ergebnis auf jeden Fall ein funktionsfähiges Video ist. Ein Sonderfall ist Profil 7 (das normalerweise von UHD BluRay kommt). Hier gibt es mehrere Layer. Will man alle Layer (wie z.B FEL) erhalten, kann man auch Profil 7 nicht neu kodieren. Was man aber machen kann, wenn einem der 80 GB BD Rip einfach zu groß für die eigene Sammlung ist, ist es, Profil 7 zu 8.1 zu konvertieren und dann das eigentliche Video neu und viel, kleiner zu kodieren. Das erhält nicht mehr das komplette DV Erlebnis, ist aber mit Profil 8.1 doch recht nahe dran. Der User kann festlegen, ob Profil 7 erhalten oder zu 8.1 konvertiert werden soll. Alles andere manged das Programm automatisch. Bei DV Profil 20 gibt es obendrein eine erstaunliche Besonderheit. Profil 20 ist nicht mit dem Matroska Container kompatibel. Man kann so ein Video also nicht in eine .mkv speichern. Trifft Media-Buddy auf so eine sehr, sehr seltene Datei, wird automatisch .mp4 als Container verwendet, der damit tatsächlich kompatibel ist. Die Qualitätseinstellungen sind jetzt sehr Userfreundlich auf ein 7 Stufen System umgestellt. Der User muss nicht mehr wissen, was CQ24 bedeutet. Er wählt einfach die ihm am besten gefallende Qualitätsstufe aus und das Programm ermittelt die zur gewählten Stufe und dem jeweils verwendeten Codec passenden Einstellungen automatisch. Obendrein gibt es sogar eine Vorab- Schätzung, ob das Ergebnis mit der gewählten Stufe u.U. größer als das Original wird, etwas, das man ja grade nicht will. Kann aber, bei einer fest eingestellten Qualität tatsächlich vorkommen. Das ergibt dann nur zu große Dateien, denn "mehr" Bildqualität kann man durch das Umkodieren technisch einfach nicht erreichen. In so einem Fall wird die eigentlich ausgewählte Qualitätsstufe verkleinert, um kein unnötig großes Video zu erzeugen. Um die zu einem selbst passenden Qualitätsstufen heraus zu bekommen, gibt es einen eingebauten Test, der Ausschnitte aus den im Eingang liegenden Videos in verschiedenen Qualitätsstufen neu kodiert und nebeneinander abspeichert. Damit kann man dann ausprobieren, was einem an Qualität reicht, ohne unnötig große Dateien zu erzeugen. Sowas kann man am Besten einfach selbst ausprobieren, da der Qualitätseindruck eine ganz subjektive Angelegenheit ist, die obendrein von der eigenen Hardware maßgeblich mit beeinflusst wird. Das, was bei mir "perfekte" Ergebnisse liefert, kann bei dir eher ein "Matschiger Brei" sein (oder auch anders herum, natürlich). Es ist aber egal, ob ich x264 oder HEVC_NVENC als Ausgabecodec verwende. Das resultierende Video hat immer eine weitestgehend gleiche Bildqualität. Natürlich werden die jeweiligen Codecs zu unterschiedlich großen Dateien führen. Aber das Wichtigste, die Bildqualität ist immer sehr ähnlich. Auch bei der Behandlung von hochwertigen Audio Spuren gibt es Neuheiten. Wenn man eine DTS:X oder Atmos Tonspur hat, kann man diese nicht normalisieren oder eine Dynamik- Kompression darauf anwenden, ohne die extra Metadaten zu verlieren. Auf Wunsch erzeugt Media-Buddy in so einem Fall dann zwei Audio Spuren, eine "Alltagsspur", die normalisiert wurde und zusätzlich die unveränderte HiRes Spur. Auch die Scraper (um Metadaten von TVDB, TMDB und Fanart.tv zu laden) sind überarbeitet und modernisiert worden. So werden beispielsweise nicht auf Deutsch (oder welche Sprache der User auch immer ausgewählt hat) verfügbare Beschreibungen automatisch übersetzt, nachdem zuvor die verschiedenen Möglichkeiten (TVDB/TMDB, usw.) erfolglos waren. Es wird also beispielsweise zuerst auf TVDB nachgeschaut. Gib es dort keine deutsche Beschreibung, wird anschließend auf TMDB nachgesehen. Ist auch hier nichts passendes zu finden, wird die englische Beschreibung geladen und automatisch übersetzt. So bekommt der User immer eine Beschreibung in seiner Sprache (sofern er die Übersetzung auch aktiviert hat). All das ist bereits funktionsfähig und getestet. Für den nächsten Schritt braucht es jetzt bereits das GUI. Und dafür ist grade das erste Fenster funktionsfähig und nahezu fertig geworden: [ATTACH type="full"]219394[/ATTACH] Alle Knöpfe sowie die "Ausklapp- Felder" funktionieren bereits. Es ist also kein Mockup mehr. Nur die tatsächliche Funktion, die damit ausgelöst werden soll, ist noch nicht überall eingebaut. Man kann schon mit dem "Suchen" Knopf die entsprechenden Ordner auswählen und sie erscheinen dann in den Input Feldern (wie auf dem Screenshot). Drückt man aber auf "Los Geht's" , erscheint nur ein Hinweis, das die Funktion noch nicht eingebaut ist. So weit der aktuelle Stand der Entwicklung. Ich bin schon sehr gespannt darauf, die ersten Funktionen im Alltagsbetrieb zu testen. Die CLI Tests waren bisher jedenfalls alle erfolgreich. Später wird es den Quellcode auf Github geben. Zur Zeit ist das aber noch nicht möglich, da ich erst noch eine Möglichkeit finden muss, meine API Keys zu "verstecken", damit man sie nicht einfach aus dem Quellcode auslesen kann. Das würde einem Missbrauch Tür und Tor öffnen und wohl zeitnah zur Sperrung der Keys führen... [/QUOTE]
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