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<blockquote data-quote="Lehmden" data-source="post: 1307441" data-attributes="member: 109222"><p>Hi.</p><p></p><p>Heute ist der nächste Meilenstein erreicht worden. Ich habe heute tatsächlich mit Media-Buddy unter Linux Mint 22.3 gearbeitet. </p><p></p><p>[ATTACH=full]219543[/ATTACH]</p><p></p><p>Als Beweis:</p><p></p><p>[ATTACH=full]219540[/ATTACH]</p><p></p><p>PySide6 ist wirklich toll. Das GUI läuft ohne jegliche Anpasungen genau so schön und funktionsfähig unter Linux, wie es das unter Windows tut. Alle GUI Elemente funktionieren unter beiden OS identisch.</p><p></p><p>Es war aber, wie sollte es bei Linux auch anders sein, eine sehr schwere Geburt. Zuerst ließ sich PySide6 nicht "normal" installieren. Ich musste unbedingt eine VENV Umgebung einrichten. Dann fehlten wichtige Systemkomponenten, die eigentlich bei Linux hätten dabei sein sollen, und ohne die Media-Buddy nicht starten konnte. Außerdem wurde MKVToolnix als Flatpack installiert. Damit kann man in Media-Buddy nichts anfangen. Also wieder zurück auf Anfang und wieder eine elende Tipperei in der Shell... Und zur Krönung wurde von der Paketverwaltung eine FFMpeg Version aus der Steinzeit (V6) als "aktuelle" Version installiert, die rein gar nichts konnte. Außerhalb der Linux Welt sind wir längst bei V9... Damit aber noch nicht genug des Ärgers. Eigentlich kann man FFMpeg unter Linux nämlich nur gebrauchen, wenn man es selber baut und kompiliert. Alles, was es da an "fertigen" Builds gibt, ist so massiv beschnitten, das man damit rein gar nichts anfangen kann. Zumindest sind sie völlig untauglich für Media-Buddy. Irgendwann, ich war kurz davor die ganze Cross- Platform Sache wieder aufzugeben, habe ich dann doch noch eine funktionierende Lösung gefunden, an völlig unerwarteter Stelle. Und zwar bei Jellyfin. Dort gibt es einen FFMpeg Build, der von den Jellyfin Devs sorgfältig auf unsere Bedürfnisse, also z.B. auf die Unterstützung von QSV, NVENC und AMF hin optimiert wurde. </p><p></p><p>[ATTACH=full]219541[/ATTACH]</p><p></p><p>All diese QSV Encoder sind in der Jellyfin Version nutzbar, sofern die eigene Hardware das auch hergibt. Auf meinem Core i5 geht AV1 und VP9 nicht, ist in der GPU nicht implementiert. Dafür wird diese Version an einer so unüblichen Stelle installiert, das sie über die normale Tool- Suche von Media-Buddy, die davon abgesehen wirklich gut funktioniert, nicht eingebunden werden konnte. Mit dieser FFMpeg Version konnte ich tatsächlich Videos durch Media-Buddy V2 mit QSV unter Linux umkodieren lassen. </p><p></p><p>Das einzige, das reibungslos geklappt hat, war die Installation und Integration von dovi_tool und seinem "Bruder" hdr10plus_tool. Dort habe ich einfach die kompilierten Binaries von Github geladen und in den Tools Unterordner von Media-Buddy gespeichert. Dort wurden sie sofort von der Tools- Suche gefunden und eingebunden.</p><p></p><p>Ich schätze, ich bin bald soweit, das ich einige Beta-Tester (wohl eher Pre Alpha Tester) ins Boot holen kann. Speziell, aber nicht nur, würde mich natürlich interessieren, wie sich Media-Buddy V2 auf Hardware verhält, die ich nicht habe und deswegen auch nicht testen kann. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Lehmden, post: 1307441, member: 109222"] Hi. Heute ist der nächste Meilenstein erreicht worden. Ich habe heute tatsächlich mit Media-Buddy unter Linux Mint 22.3 gearbeitet. [ATTACH type="full"]219543[/ATTACH] Als Beweis: [ATTACH type="full"]219540[/ATTACH] PySide6 ist wirklich toll. Das GUI läuft ohne jegliche Anpasungen genau so schön und funktionsfähig unter Linux, wie es das unter Windows tut. Alle GUI Elemente funktionieren unter beiden OS identisch. Es war aber, wie sollte es bei Linux auch anders sein, eine sehr schwere Geburt. Zuerst ließ sich PySide6 nicht "normal" installieren. Ich musste unbedingt eine VENV Umgebung einrichten. Dann fehlten wichtige Systemkomponenten, die eigentlich bei Linux hätten dabei sein sollen, und ohne die Media-Buddy nicht starten konnte. Außerdem wurde MKVToolnix als Flatpack installiert. Damit kann man in Media-Buddy nichts anfangen. Also wieder zurück auf Anfang und wieder eine elende Tipperei in der Shell... Und zur Krönung wurde von der Paketverwaltung eine FFMpeg Version aus der Steinzeit (V6) als "aktuelle" Version installiert, die rein gar nichts konnte. Außerhalb der Linux Welt sind wir längst bei V9... Damit aber noch nicht genug des Ärgers. Eigentlich kann man FFMpeg unter Linux nämlich nur gebrauchen, wenn man es selber baut und kompiliert. Alles, was es da an "fertigen" Builds gibt, ist so massiv beschnitten, das man damit rein gar nichts anfangen kann. Zumindest sind sie völlig untauglich für Media-Buddy. Irgendwann, ich war kurz davor die ganze Cross- Platform Sache wieder aufzugeben, habe ich dann doch noch eine funktionierende Lösung gefunden, an völlig unerwarteter Stelle. Und zwar bei Jellyfin. Dort gibt es einen FFMpeg Build, der von den Jellyfin Devs sorgfältig auf unsere Bedürfnisse, also z.B. auf die Unterstützung von QSV, NVENC und AMF hin optimiert wurde. [ATTACH type="full"]219541[/ATTACH] All diese QSV Encoder sind in der Jellyfin Version nutzbar, sofern die eigene Hardware das auch hergibt. Auf meinem Core i5 geht AV1 und VP9 nicht, ist in der GPU nicht implementiert. Dafür wird diese Version an einer so unüblichen Stelle installiert, das sie über die normale Tool- Suche von Media-Buddy, die davon abgesehen wirklich gut funktioniert, nicht eingebunden werden konnte. Mit dieser FFMpeg Version konnte ich tatsächlich Videos durch Media-Buddy V2 mit QSV unter Linux umkodieren lassen. Das einzige, das reibungslos geklappt hat, war die Installation und Integration von dovi_tool und seinem "Bruder" hdr10plus_tool. Dort habe ich einfach die kompilierten Binaries von Github geladen und in den Tools Unterordner von Media-Buddy gespeichert. Dort wurden sie sofort von der Tools- Suche gefunden und eingebunden. Ich schätze, ich bin bald soweit, das ich einige Beta-Tester (wohl eher Pre Alpha Tester) ins Boot holen kann. Speziell, aber nicht nur, würde mich natürlich interessieren, wie sich Media-Buddy V2 auf Hardware verhält, die ich nicht habe und deswegen auch nicht testen kann. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden. [/QUOTE]
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