MediaPortal Client und Server Kombination (Linux/Windows)

Discussion in 'Einsteigerforum' started by evilgroby, March 12, 2015.

  1. evilgroby

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    Ich plane unsere zukünftige Technik im Haus. Aktuell habe ich mir nur Gedanken über die "Zentrale" gemacht.
    Ich nutze FHEM, Owncloud, Oscam auf einem Cubietruck. Das läuft wunderbar und wird auch so bleiben, der kleine muss ja ständig laufen und ansprechbar sein.



    Nun hätte ich gerne aber eine Zentrale auf der ein TV Server läuft und eine Platte mit Movies, Serien, Bilder, etc. vorhanden ist.

    Nutze ich nun einen Rechner mit:
    • Ubuntu Server + TVHeadend?
    • Windows + MePo TV Server / ARGUS?
    Bei dem Windows Rechner muss ja noch ein Monitor ran, bei dem Ubuntu geht das alles über SSH.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Hardware bei dem Ubuntu auch nicht ganz so performant sein muss.
    Kann man mit einem MePo Client solch einen Ubuntu TV Server beim Einschalten wecken?
    Denn die Zentrale soll natürlich schlafen wenn sie nicht gebraucht wird ;-)
    Wie ist das Zusammenspiel von einem Win Mepo Client mit TV Headend?

    Interessant wäre auch zu wissen wie "stark" solch ein Server sein muss (CPU, Grafik)?
    Es werden Anfangs 2 Clients. Am Ende max. 3 Clients. Streaming auf Android oder iPad wird es nicht geben.
    Somit würde ich Anfangs eine TV Karte mit Dual Tuner verbauen, irgendwann wohl mal eine zweite.

    Wäre für Input dankbar !
     
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  3. mister.xyz

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    Für windows kann entweder die windowsinterne Remotedesktopverbindung oder einer der vielen vnc programme verwendet werden. Für die installation selbst wirst du aber einen bildschirm benötigen.
     
  4. evilgroby

    evilgroby Portal Pro

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    Gut, ich war der Meinung mal gelesen zu haben, dass Windows ohne Monitor gar nicht startet.
    Aber gut, an einem Monitor soll es bei einer vernünftigen Lösung nicht scheitern.

    Noch ne Meinung zum eher wichtigen Teil der Frage ? ;-)
     
  5. Lehmden
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    Hi.
    Doch, ohne weiteres. Nutze ich seit vielen Jahren, genauer habe ich viele Jahre so genutzt. Es muss nur irgendeine Grafikkarte im System vorhanden sein, egal ob in der CPU, auf dem Board oder extern... Inzwischen laufen meine "Headless" Systeme aber alle mit OpenMediaVault als OS...

    Grafik ist völlig wurscht, wird bei einem reinen Server gar nicht gebraucht, außer das Windows sonst nicht startet... CPU ist auch nicht so wichtig, so lange du kein "Transcoding on the fly" benötigst. Mein Android Tablet kann locker alles an HDTV und BluRay abspielen, ohne das ich irgendwas transkodieren müsste. Und mein Tablet ist von 2013 (allerdings ein damals sehr leistungsfähiges, ein Nexus 7 2.Gen) Streamen ohne transkodieren sollte eigentlich auch jedes System schaffen, das Windows halbwegs erträglich ans funktionieren bekommt. Als Beispiel, ich habe ein NAS mit einem Celeron 847, ein wirklich nicht mehr taufrischer 1,1 Ghz Dual Core Mobile Prozessor. Wenn ich nun einen 1080p BD Rip per DLNA auf mein Tabet streame, liegt die durchschnittliche CPU Last bei ca 2%... Allerdings unter OMV, welches deutlich weniger Ressourcen für sich selbst benötigt als Windows. Ein AMD A4 oder ein Intel J1900 sollten auf alle Fälle mehr als genug sein, wobei es den Intel sogar mit Mainboards gibt, die man mit einem ausrangierten Notebook Netzteil betreiben kann. Brauchst du aber mehrere Festplatten, so ist das keine Option mehr. Die maximal 10 Watt, die der J1900 verbraucht, sind bei einem lange laufenden Server auf keinen Fall ein Nachteil.

    Sofern der Server Wake On Lan unterstützt, natürlich. Nur...

    Gar nicht. Es gibt keinen MP Klient für TVHeadend. Für TVHeadend kannst du unter Windows afaik nur Kodi als Klient verwenden.
    Es ist zwar schon eine Zeit her, wo ich TVHeadend probiert habe, doch damals war die Konfiguration einfach nur die Hölle. Obwohl ich mich mit Windows (sehr gut) und Linux (etwas) auskenne, durchaus auch etwas aufwändigere Programme in AutoIt schreibe und seit mehr als 10 Jahren HTPC mit TV verwende, ist es mir nicht gelungen, auch nur einen einzigen Sender ans funktionieren zu bekommen...

    Wenn du möglichst universell sein willst, was die möglichen Klienten betrifft, dann ist der MP1 TV Server noch immer die beste Wahl. Damit kannst du MP1, MP2, Kodi, Plex und noch einiges anderes als Klient verwenden. Und damit ist schon klar, das du Windows als OS auf deinem Server brauchst. Ein Raspberry Pi wird dann nicht langen.
     
  6. evilgroby

    evilgroby Portal Pro

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    Okay, vielen Dank für Deinen Input.
    Es wäre in der Tat ganz praktisch einen TV Server zu haben, der von unterschiedlichen System genutzt werden kann (MePo, Kodi).
    Man weiß ja nie, ob nicht doch mal irgendwo ein Raspberry mit openElec genutzt wird.

    Ich hatte in der erster Linie daran gedacht, dass ein Linux Server einfach Ressourcenschonender ist und weniger Ansprüche an die Hardware hat. Bei einem Dauerbetrieb natürlich ganz nett wenn der auf unterstem Niveau vor sich hinläuft.

    Aber das sieht wohl so aus als müsste ich doch einen Windows Rechner aufsetzen, dann MePo TVServer oder ARGUS.
    Bei uns wird der Client nur zum TV und Filme sehen genutzt. Okay, Urlaubsfoto und -videos. Aber eben kein Streaming und Kodieren auf mobile Geräte.

    Von daher scheint wohl ein Intel i3 wunderbar auszureichen.
    Dazu 2x eine TBS oder Cine Dual DVB-S PCI Karte, 8GB Ram, eine SSD für das System und eine WD Red als Datengrab, Silent Netzteil, Gehäuse.

    Du hast keinen TV Server? Wenn alles unter OMV läuft?
     
  7. Lehmden
    • Team MediaPortal

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    Hi.
    Ich habe einen Windows PC, mit dem ich alles, was ich unter Windows machen muss, erledige. Das ist ein i5, der in eine Schublade eingebaut ist (siehe Link in Sig). Hier ist auch der TV Server drauf. Aktuell noch der von MP1. Doch mir geht die Notwendigkeit eines kompletten Datenbank- Backends nur für ein paar läppische Tabellen furchtbar auf den Keks. Da ich gerade eine neue SSD bestellt habe (die alte 60Gb wurde dann doch zu klein) werde ich beim Neu- Aufsezen gar kein MP1 mehr installieren. Dafür kommt dann der MP2 Server mit dem neuen, alten TVE 3.0 Plugin zum Einsatz. Im Prinzip der MP1 TV Server in ein MP2- Server Plugin verpackt. Gibt es ab der aktuellen Weekly von MP2. Damit wird dann SQLite als DB verwendet, womit 90% aller Probleme, die ich je mit dem TV Server gehabt habe, ein für allemal der Vergangenheit angehören. Ständig ist der TV Server nicht gestartet, weil er einfach nicht auf MySQL oder SQLExpress warten kann, furchtbar. Dank dem CodeFreeze wird das auch nicht mehr beseitigt. Ich habe mir schon extra ein Batch geschrieben, das im Autostart platziert ist und den MP1 TV Server explizit erst startet, nachdem SQL komplett hochgefahren ist.

    Läuft der TV Server aber innerhalb von MP2, so wird auch die Datenbank vom MP2 Server verwendet. Und das ist eben SQLite, was sich nach vielen Tests als das mit Abstand beste Paket erwiesen hat. Da muss nichts starten, SQLite ist einfach immer da.

    Für einen reinen Server ohne Transkodierung ist ein i3 eindeutig zu viel... Der kleinste Haswell Celeron ist weit mehr als nötig, falls es kein J1900 sein darf. Da ich aber auch Videoschnitt bzw Konvertierung (rasend schnell per Intel QuickSync) und Photoshop auf dem System betreibe (neben diversen anderen Sachen wie Programmierung usw) ist es bei mir dann eben ein i5 geworden. Der Stromverbrauch liegt im Normalfall so um 30 Watt, nur in Extrem- Last Situationen auch mal bis 60 Watt... Damit kann ich bezogen auf die gebotene Leistung, sehr gut leben. Daneben habe ich einen Banana Pi als Download- Station und als Musik- Streaming Server und den Celeron 847 als NAS und DLNA Server für meine Spielfilme (die Serien sind alle auf diversen HDD in und an dem i5 verteilt). Beide mit OMV als OS, dem miniDLNA Plugin als Streaming Server und auf dem Banana Pi auch noch JDownloader2. Zur Zeit gibt es auch noch einen AMD Duron als Schlafzimmer Klient. Dieser wird allerdings demnächst (vermutlich im Sommer) gegen ein Raspberry Pi2 ausgetauscht werden. Zusätzlich das Nexus 7 Tablet und (bis nächsten Monat) noch ein altes Samsung Galaxy S der allerersten Generation. Nächsten Monat gibt es ein neues Telefon, höchstwahrscheinlich das nagelneue Sony xPeria E4g, womit das Samsung frei wird, um zusammen mit einem Satz PC Aktivboxen als mobile "SqueezeBox" also als eine Art DLNA- "Ghettoblaster" umfunktioniert zu werden.
     
  8. evilgroby

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    Interessante Schublade ;-)
    Hatte ich mir schon mal vor einiger Zeit angesehen.

    Mit MePo 2 würde ich allerdings auch gerne bei einem Neustart anfangen. Aber ich bin da noch etwas unglücklich mit dem Skin.
    Da ich allerdings mit MePo keine Startprobleme habe kann es also auch so bleiben und ich warte noch ab ;-)

    Wenn für den TV Server wirklich solch eine kleine CPU reichen würde ist das natürlich von Vorteil.
    Allerdings finde ich so auf Anhieb kein Board für den j1900 mit 2 Steckplätzen für 2 DVB-S Karten.
    Vielleicht sollte ich hier aber auch nicht zu knapp kalkulieren. Wenn man dann doch mal auf dem Balkon ein Live-TV Stream sehen möchte wäre es natürlich gut wenn die CPU das auch schafft. Man weiß ja nie ;-)

    Aber gut zu wissen, dass der TV Server grundsätzlich so schwach sein darf.
    Was wäre denn so die nächste Stufe für eine CPU, wenn 2x Clients laufen und 1x Stream auf einem Tablet?

    Auf meinem aktuellen MePo Client/Server läuft das System perfekt stabil bei 11% mit einem i3-2100T, HD-TV und Ambilights.
    Ich denke, dass würde ich für den Haupt-Client dann so lassen.

    Im Schlafzimmer oder Bad oder Küche (je nachdem) würde dann wohl auch ein Raspberry reichen, oder was sollte es dort werden für Filme und Live-TV?
     
  9. Brette
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    Hi,

    ich habe nun seit fast einem Jahr das "Asrock Q1900M" als Server im Einsatz und bin damit sehr zufrieden.
    Genügend Steckplatze für TV-Karten sind auch vorhanden, zumindest PCIe.
    Ich habe 4 Tuner von DD eingebaut.
    Hier mal ein Test zum Thema Transcoding mit dem J1900
    https://forum.team-mediaportal.com/threads/sparsamer-und-günstiger-tv-file-server.125540/page-4#post-1083842

    Bei mir läuft der MP1 Server in Verbindung mit LightsOut absolut ohne Probleme.

    Heute würde ich sicher das Q2900M für meinen Server kaufen, obwohl das Q1900 mir vollkommen ausreicht.
     
  10. evilgroby

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    Super, vielen Dank für Deinen Input.
    Ich denke auch , dass das Board die beste Wahl wäre für meinen Einsatz.
    Ich muss für mich unbedingt klären, ob ich sicher bin, dass die Option des Kodierens wirklich nicht gebraucht wird.

    Obwohl 50-60% Last bei dem J1900? Das wären doch bei dem Q2900M sicher noch deutlich weniger.
    Ich würde mir schon gerne die Option offen halten mal auf dem Balkon und auf dem Tablet ein Formel1 Rennen zu sehen ;-)

    Dazu 1x oder eventuell 2x Dual Cine Karten. Das läuft bei Dir ja auch.

    Frage: Warum den Home Server mit LightsOut?
    Tut es nicht auch eine normale Windows Version mit dem Powerscheduler++?
    Oder hat Deine Variante einen besondern Vorteil?
     
  11. Brette
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    Mit dem Powerscheduler++ hatte ich ab und zu Probleme das der Server zum Aufnehmen nicht aufgewacht ist, warum auch immer.
    Zuvor ging das eigentlich ohne Probleme.
    LightsOut bietet auch verschiedene Möglichkeiten den Server wach zu halten, z.B. wenn mein Backup-NAS aktiv ist oder der HTPC im Wohnzimmer läuft.
    Außerdem hatte mir der Laufzeitmonitor ganz gut gefallen.
    Auch lasse ich den Server darüber jede Nacht einmal Aufwachen und einen Neustart durchführen, das hat sich sehr bewährt.
     
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