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<blockquote data-quote="Prinz" data-source="post: 411249" data-attributes="member: 10420"><p>Hallo,</p><p></p><p></p><p></p><p>Das kann man auch anders sehen. Sicherlich hilft ein RAID-System nicht gegen User-Fehler oder Viren, daher ist eine zusätzliche Sicherung schon immer sinnvoll. Sicherlich hast Du auch recht, dass RAID in erster Linie der Erhöhung der Verfügbarkeit dient. Abgesehen davon, dass in einem Server-System die Verfügbarkeit ebenfalls eine nicht geringe Rolle spielt, kann man einem RAID-System einen Schutz vor Datenverlust jedoch nicht absprechen. Wem man -wie in Deinem Fall - die Sicherung nur wöchentlich ausführt, wären bei einem Festplattengau die Daten der Woche nicht wieder herstellbar. Nicht so bei einem RAID. Hier läuft das System erst mal weiter sobald man eine Ersatzplatte einsteckt, arbeitet man dann wieder mit voller Datensicherheit.</p><p></p><p>Grundsätzlich ist die Lebensdauer aller Platten nicht gleichlang, dass heisst sie sterben nicht zu einem Zeitpunkt. Gerade bei Platten ist die Streung der Lebenszeit nicht gering, da es sich meist um mechanische Ausfälle handelt, bei denen kleine Einfüsse schon größere Wirkung zeigen.</p><p></p><p>Grundsätzlich ist man bei RAID in Fall eines Festplattenausfalls schon vorgewarnt und wird überlegen, ob man einen Ausfall einer Platte nicht dazu nutzt, mal den gesamten Verbund durch Platten höherer Kapazität zu ersetzen. Bei einem Nicht RAID-System kann ein solcher Ausfall aus dem heiteren Himmel kommen. In meinen bisherigen Fällen (3 Festplattengaus) hat hier der S.M.A.R.T-Mechanismus keine Vorwahrnung gebracht, so dass ich vermute, dasss SMART hier nur die wenigsten Fälle abdeckt.</p><p></p><p></p><p>Prinzipiell bzgl. RAID-Controller hast Du für NoName-Controller recht. Wenn Du aber bei dem MoBo auf größere Hersteller achtest, dürfte das weniger ein Problem sein. So sind beispielsweise die RAID-fähigen Controller von Intel schon seit mehreren Generationen abwärtskompatibel. Bei eienm LINUX-System kann man auch an Software-RAID denken, das ist dann ganz controllerunabhängig.</p><p></p><p>Auch ist es nicht richtig, dass man immer bei einer Erhöhung der Kapazität alle Platten ersetzen muss. Zum einem kann man sein RAID5-Verbund mit 2 Platten der größten aktuell verfügbaren Kapazität beginnen, und steckt dann später - wenn sie dann deutlich billiger sind - einfach weitere hinzu. Zum anderen können verschieden Controller da auch komplexere RAID-Systeme verwalten, so da man verschiedene RAID-Volumes auf den gleichen Laufwerken halten kann.</p><p></p><p></p><p>Gruß</p><p> Prinz</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Prinz, post: 411249, member: 10420"] Hallo, Das kann man auch anders sehen. Sicherlich hilft ein RAID-System nicht gegen User-Fehler oder Viren, daher ist eine zusätzliche Sicherung schon immer sinnvoll. Sicherlich hast Du auch recht, dass RAID in erster Linie der Erhöhung der Verfügbarkeit dient. Abgesehen davon, dass in einem Server-System die Verfügbarkeit ebenfalls eine nicht geringe Rolle spielt, kann man einem RAID-System einen Schutz vor Datenverlust jedoch nicht absprechen. Wem man -wie in Deinem Fall - die Sicherung nur wöchentlich ausführt, wären bei einem Festplattengau die Daten der Woche nicht wieder herstellbar. Nicht so bei einem RAID. Hier läuft das System erst mal weiter sobald man eine Ersatzplatte einsteckt, arbeitet man dann wieder mit voller Datensicherheit. Grundsätzlich ist die Lebensdauer aller Platten nicht gleichlang, dass heisst sie sterben nicht zu einem Zeitpunkt. Gerade bei Platten ist die Streung der Lebenszeit nicht gering, da es sich meist um mechanische Ausfälle handelt, bei denen kleine Einfüsse schon größere Wirkung zeigen. Grundsätzlich ist man bei RAID in Fall eines Festplattenausfalls schon vorgewarnt und wird überlegen, ob man einen Ausfall einer Platte nicht dazu nutzt, mal den gesamten Verbund durch Platten höherer Kapazität zu ersetzen. Bei einem Nicht RAID-System kann ein solcher Ausfall aus dem heiteren Himmel kommen. In meinen bisherigen Fällen (3 Festplattengaus) hat hier der S.M.A.R.T-Mechanismus keine Vorwahrnung gebracht, so dass ich vermute, dasss SMART hier nur die wenigsten Fälle abdeckt. Prinzipiell bzgl. RAID-Controller hast Du für NoName-Controller recht. Wenn Du aber bei dem MoBo auf größere Hersteller achtest, dürfte das weniger ein Problem sein. So sind beispielsweise die RAID-fähigen Controller von Intel schon seit mehreren Generationen abwärtskompatibel. Bei eienm LINUX-System kann man auch an Software-RAID denken, das ist dann ganz controllerunabhängig. Auch ist es nicht richtig, dass man immer bei einer Erhöhung der Kapazität alle Platten ersetzen muss. Zum einem kann man sein RAID5-Verbund mit 2 Platten der größten aktuell verfügbaren Kapazität beginnen, und steckt dann später - wenn sie dann deutlich billiger sind - einfach weitere hinzu. Zum anderen können verschieden Controller da auch komplexere RAID-Systeme verwalten, so da man verschiedene RAID-Volumes auf den gleichen Laufwerken halten kann. Gruß Prinz [/QUOTE]
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