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<blockquote data-quote="photopeter" data-source="post: 515839" data-attributes="member: 81712"><p>Hi.</p><p>Na dann wollen wir mal...</p><p></p><p><span style="font-size: 15px"><strong>Anleitung Teil 1, ts nach mkv:</strong></span></p><p>Zuerst müssen wir natürlich die benötigte, durchweg kostenlose Software downloaden und installieren, sofern bisher noch nicht geschehen. Wir brauchen <a href="http://www.chip.de/downloads/ProjectX_15629057.html" target="_blank">ProjectX</a>, <a href="http://www.cuttermaran.de/" target="_blank">Cuttermaran</a> und <a href="http://www.bunkus.org/videotools/mkvtoolnix/" target="_blank">MKVToolNix</a>. Da ProjectX in Java geschrieben ist, brauchen wir auch noch das <a href="http://www.java.com/de/download/" target="_blank">Java Runtime</a> von Sun, sofern das bisher noch nicht installiert wurde.</p><p></p><p>Jetzt werde ich an Hand von 2 Beispielen die Umwandlung der eher unhandlichen .ts Files nach .mkv zeigen. Als erstes Beispiel nehme ich "Ein Fisch namens Wanda", den ich in der Nacht vom 26.9 zum 27.9.09 vom MDR (DVB-T) aufgenommen habe. Die .ts Datei ist 2,8 GB groß. Leider senden "die Dritten" nicht in der gleichen Qualität wie ARD und ZDF, sonst könnte man tatsächlich annähernd DVD Qualität erreichen. Deswegen hänge ich noch einen Screenshot von "Meet the Fockers" alias "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" an, den ich vor einiger Zeit von der ARD aufgenommen habe, und der tatsächlich in exzellenter Qualität ausgestrahlt wurde. Nur damit man sieht, was mit DVB-T möglich ist, wenn die Sendeanstalten nur wollen. Ich kann nur vermuten, denke aber, das DBV-C und DVB-S etwa vergleichbare Ergebnisse liefern würden.</p><p></p><p>Als zweites Beispiel habe ich am 28.9 "Nackt" von "Das Vierte" aufgezeichnet, eine analoge Aufnahme. (Ich hab nur Kabel Analog und DVB-T mit 15 ÖR- Sendern zur Verfügung). Die .ts ist 5,5 GB groß, obwohl der "Nutzinhalt" erheblich kleiner ist, als bei "Ein Fisch namens Wanda"... <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite3" alt=":(" title="Frown :(" loading="lazy" data-shortname=":(" /></p><p></p><p>Nachdem die Programme installiert sind, starten wir zuerst ProjectX. Zunächst stellen wir einmal die Sprache auf Deutsch um. Das geschieht (welch Wunder <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite2" alt=";)" title="Wink ;)" loading="lazy" data-shortname=";)" /> ) unter "Language". Danach ist ein Neustart von ProjectX notwendig.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47636&stc=1&d=1254217992" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Beim ersten Start von ProjectX ist ja noch kein Ausgabeverzeichnis eingestellt. Das erledigen wir zuerst, weil man das später leicht im "Eifer des Gefechts" vergisst. Durch einen Klick auf das + rechts unten neben "Liste der Ausgabepfade" öffnet sich ein Dateirequester, in dem wir ein Ausgabeverzeichnis wählen. In meinem Fall ist das "E:Filme". Ich arbeite mit solch großen Dateien immer von Festplatte zu Festplatte, das das die Arbeit enorm beschleunigt. In dem "Arbeitsrechner" sollte man also nach Möglichkeit zwei Festplatten eingebaut haben.</p><p>Mit "Datei -> Hinzufügen" oben aus dem Menu wählt man nun die Sendung aus, die man Umwandeln will. Das kann man direkt aus dem Aufnahme- Verzeichnis machen.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47639&stc=1&d=1254218547" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Hat man eine Aufnahme von einem Privaten Sender mit diversen Werbeblöcken, so kann man den nächsten Schritt überspringen, wenn man will. Ich mache das aber auch bei solchen Aufnahmen, um die temporären Dateien nicht unnötig groß werden zu lassen. In unserem Fall hier sparen wir uns den kompletten Durchgang in Cuttermaran, da ja keine Werbeunterbrechungen vorhanden sind. Deswegen ist es zwingend notwendig, das Schneiden in ProjectX vorzunehmen. ProjectX kann nur an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keyframe" target="_blank">Keyframes</a> schneiden, wie die meisten anderen Programme auch. Für den Anfang und das Ende eines Films ist mir das genau genug. Um aber Werbeblöcke zu eliminieren, muss es imho aber schon Bildgenau sein.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47640&stc=1&d=1254219739" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Mit dem Schiebebalken kann man schnell im Film navigieren, mit den Pfeiltasten in Einzelschritten (ein Pfeil) oder in größeren Schritten hin und her springen. Damit navigiert man zum Anfang des Films und drückt auf das + direkt neben den Pfeiltasten. Damit wird der erste Schnittpunkt festgelegt, also der Anfang des Films. Hat man sich geirrt, kann man den Schnittpunkt mit - wieder löschen.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47642&stc=1&d=1254220111" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Man sieht, das der erste Teil des Schiebebalkens nun rot ist und nicht mehr grün. Die roten Teile des Films werden weggeschnitten. Dann sucht man genau so das Ende des Films und drückt wieder auf + und voila, auch der Nachlauf ist Rot.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47643&stc=1&d=1254220362" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Diesen Vorgang kann man beliebig oft wiederholen. Jeweils der erste Punkt ist Beginn, der zweite Punkt Ende, der dritte wieder Beginn, der vierte wieder Ende usw...</p><p>Nun werden wir den .ts Stream demuxen, dabei gleich reparieren und schneiden. DVB Streams sind grundsätzlich mit Fehlern behaftet. Das ist bei der Art der Übertragung unvermeidlich. ProjectX ist speziell geschrieben worden, um diese Stream- Fehler zu korrigieren. Deswegen nutzen wir ProjectX zum demuxen und nicht irgend ein anderes der zahlreichen Programme, die einen.ts Stream demuxen können. Jetzt wo wir die Schnittpunkte festgelegt haben öffnen wir das Prozessfenster in dem wir auf den "öffnen >>>" Knopf links unter dem Wort "Prozessfenster" klicken.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47644&stc=1&d=1254220841" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Das Demuxen wird durch Druck auf den Play- Pause Knopf gestartet. Nach 2 Minuten und 7 Sekunden haben wir nun eine 1,7 GB große .m2v und eine 140 MB große mp2 Datei in E:Filme liegen. In diesem Fall war der Stream recht sauber. Es gab nur 5 Errors. Ich habe auch schon 100++ Errors gehabt, ohne das der fertige Film nachher Probleme gehabt hätte. Sind in der .ts mehrere Tonspuren und/oder AC3 Spuren enthalten, so werden von ProjectX alle Tonspuren demuxt. Dann muss man aufpassen, welche Spur in welcher Sprache ist, um anschließend die Spuren richtig zuzuordnen bzw die richtige Spur für deutschen Ton auszuwählen. Ist Dolby Digital Ton (AC3) vorhanden, nimmt man eben statt der .mp2 Spur die .ac3 Spur. Sonst ändert sich nichts an der Arbeitsweise.</p><p></p><p>Mit ProjectX sind wir fertig, also können wir das Programm wieder schließen. Wenn man eine Sendung von einem privaten Sender hat, kommt jetzt der Teil mit Cuttermaran dran, den ich gleich im zweiten Beispiel genauer erläutere. In diesem Fall brauchen wir ja keine Werbeblöcke rausschneiden, also können wir die beiden von ProjectX erzeugten Streams direkt mit MKVToolNix zu einer .mkv Datei muxen. Wir starten also mkvmerge GUI aus dem MKVToolNix Paket. Auch hier stellen wir zuerst mal die Sprache auf Deutsch ein und wählen das Ausgabeverzeichnis vor. Das geschieht beides unter "File -> Options" (oder, sofern bei der Installation gleich Deutsch als Sprache ausgewählt wurde unter "Datei ->Optionen). Ich habe hier also D:Filme als Ausgabeverzeichnis gewählt, arbeite nun also von E: nach D:, welches unterschiedliche Laufwerke sind.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47645&stc=1&d=1254221715" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Nun drücken wir rechts oben im Hauptfenster von MKVMerge auf "Hinzufügen". In dem sich darauf hin öffnenden Datei Requester wählen wir die beiden gerade von ProjectX erzeugten Streams aus.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47646&stc=1&d=1254222234" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Ich ändere hier noch den Namen der Datei in dem ich die Informationen zum Sender und der Aufnahme- Zeit entferne, so das nur noch der Film- Name übrig bleibt. Das ist geschickter zur Weiterverwendung in "Moving Pictures"... Das geht in dem Feld "Zieldateiname" in dem dann "D:\Filme\Ein Fisch namens Wanda.mkv" steht. Nun stellen wir noch die angezeigte Sprache für die Streams ein. Dazu klicken wir im Feld "Tracks, Kapitel und Tags" auf den jeweiligen Stream. Bei "Sprache" wählen wir "ger (German)" sowohl für den Video als auch für den Audio Stream. Um die anderen Felder brauchen wir uns hier nicht zu kümmern.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47647&stc=1&d=1254222690" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Da wir hier weder Kapitel noch sonstige Anhänge oder Spuren habe, drücken wir jetzt unten auf "Muxen starten" Es öffnet sich ein Fenster, in dem einige Informationen sowie der Fortschritt der aktuellen Operation angezeigt werden.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47648&stc=1&d=1254222930" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Nach 55 Sekunden haben wir nun in D:Filme eine 1,8 GB große Datei "Ein Fisch namens Wanda.mkv" liegen, die den Film in voller Qualität ohne störenden Vor- und Nachlauf liegen, der uns weniger als 15 Cent an Speicherkapazität (bei heutigen Festplattenpreisen von ca 70€ pro TB) kostet. Dafür das wir wirklich eine fehlerfreie 1 zu 1 Kopie des gesendeten Streams in einem Format, mit dem der PC hervorragend umgehen kann, erzeugt haben, wirklich geringer Aufwand, schnelle Arbeit und niedrige Kosten, finde ich.</p><p></p><p>Nachdem man die .mkv Datei getestet hat, ob auch alles ordentlich funktioniert, kann man bedenkenlos die temporären Dateien und den Original-.ts Stream löschen. Dann noch den Film in das Verzeichnis von Moving Pictures geschoben, Backdrop und Cover dazu und Voila, wieder ein Film mehr in der Sammlung.</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47652&stc=1&d=1254225281" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p></p><p>So, hier noch der versprochene Screenshot von "Meet the Fockers", den ich auf exakt die gleich Art und Weise umgewandelt habe:</p><p><img src="https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47651&stc=1&d=1254223818" alt="" class="fr-fic fr-dii fr-draggable " style="" /></p><p>Ich habe weder beim Umwandeln noch beim Wiedergeben eine Veränderung der Auflösung vorgenommen. Für Pal (SD) ein recht ansehnliches Ergebnis, denke ich. Ach, diese .mkv ist übrigens 2,3 GB groß, also eine halbe DVD5...</p><p></p><p>Teil 2 mit dem Entfernen der Webeblöcke folgt gleich.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="photopeter, post: 515839, member: 81712"] Hi. Na dann wollen wir mal... [SIZE="4"][B]Anleitung Teil 1, ts nach mkv:[/B][/SIZE] Zuerst müssen wir natürlich die benötigte, durchweg kostenlose Software downloaden und installieren, sofern bisher noch nicht geschehen. Wir brauchen [URL="http://www.chip.de/downloads/ProjectX_15629057.html"]ProjectX[/URL], [URL="http://www.cuttermaran.de/"]Cuttermaran[/URL] und [URL="http://www.bunkus.org/videotools/mkvtoolnix/"]MKVToolNix[/URL]. Da ProjectX in Java geschrieben ist, brauchen wir auch noch das [URL="http://www.java.com/de/download/"]Java Runtime[/URL] von Sun, sofern das bisher noch nicht installiert wurde. Jetzt werde ich an Hand von 2 Beispielen die Umwandlung der eher unhandlichen .ts Files nach .mkv zeigen. Als erstes Beispiel nehme ich "Ein Fisch namens Wanda", den ich in der Nacht vom 26.9 zum 27.9.09 vom MDR (DVB-T) aufgenommen habe. Die .ts Datei ist 2,8 GB groß. Leider senden "die Dritten" nicht in der gleichen Qualität wie ARD und ZDF, sonst könnte man tatsächlich annähernd DVD Qualität erreichen. Deswegen hänge ich noch einen Screenshot von "Meet the Fockers" alias "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" an, den ich vor einiger Zeit von der ARD aufgenommen habe, und der tatsächlich in exzellenter Qualität ausgestrahlt wurde. Nur damit man sieht, was mit DVB-T möglich ist, wenn die Sendeanstalten nur wollen. Ich kann nur vermuten, denke aber, das DBV-C und DVB-S etwa vergleichbare Ergebnisse liefern würden. Als zweites Beispiel habe ich am 28.9 "Nackt" von "Das Vierte" aufgezeichnet, eine analoge Aufnahme. (Ich hab nur Kabel Analog und DVB-T mit 15 ÖR- Sendern zur Verfügung). Die .ts ist 5,5 GB groß, obwohl der "Nutzinhalt" erheblich kleiner ist, als bei "Ein Fisch namens Wanda"... :( Nachdem die Programme installiert sind, starten wir zuerst ProjectX. Zunächst stellen wir einmal die Sprache auf Deutsch um. Das geschieht (welch Wunder ;) ) unter "Language". Danach ist ein Neustart von ProjectX notwendig. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47636&stc=1&d=1254217992[/IMG] Beim ersten Start von ProjectX ist ja noch kein Ausgabeverzeichnis eingestellt. Das erledigen wir zuerst, weil man das später leicht im "Eifer des Gefechts" vergisst. Durch einen Klick auf das + rechts unten neben "Liste der Ausgabepfade" öffnet sich ein Dateirequester, in dem wir ein Ausgabeverzeichnis wählen. In meinem Fall ist das "E:Filme". Ich arbeite mit solch großen Dateien immer von Festplatte zu Festplatte, das das die Arbeit enorm beschleunigt. In dem "Arbeitsrechner" sollte man also nach Möglichkeit zwei Festplatten eingebaut haben. Mit "Datei -> Hinzufügen" oben aus dem Menu wählt man nun die Sendung aus, die man Umwandeln will. Das kann man direkt aus dem Aufnahme- Verzeichnis machen. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47639&stc=1&d=1254218547[/IMG] Hat man eine Aufnahme von einem Privaten Sender mit diversen Werbeblöcken, so kann man den nächsten Schritt überspringen, wenn man will. Ich mache das aber auch bei solchen Aufnahmen, um die temporären Dateien nicht unnötig groß werden zu lassen. In unserem Fall hier sparen wir uns den kompletten Durchgang in Cuttermaran, da ja keine Werbeunterbrechungen vorhanden sind. Deswegen ist es zwingend notwendig, das Schneiden in ProjectX vorzunehmen. ProjectX kann nur an [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Keyframe"]Keyframes[/URL] schneiden, wie die meisten anderen Programme auch. Für den Anfang und das Ende eines Films ist mir das genau genug. Um aber Werbeblöcke zu eliminieren, muss es imho aber schon Bildgenau sein. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47640&stc=1&d=1254219739[/IMG] Mit dem Schiebebalken kann man schnell im Film navigieren, mit den Pfeiltasten in Einzelschritten (ein Pfeil) oder in größeren Schritten hin und her springen. Damit navigiert man zum Anfang des Films und drückt auf das + direkt neben den Pfeiltasten. Damit wird der erste Schnittpunkt festgelegt, also der Anfang des Films. Hat man sich geirrt, kann man den Schnittpunkt mit - wieder löschen. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47642&stc=1&d=1254220111[/IMG] Man sieht, das der erste Teil des Schiebebalkens nun rot ist und nicht mehr grün. Die roten Teile des Films werden weggeschnitten. Dann sucht man genau so das Ende des Films und drückt wieder auf + und voila, auch der Nachlauf ist Rot. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47643&stc=1&d=1254220362[/IMG] Diesen Vorgang kann man beliebig oft wiederholen. Jeweils der erste Punkt ist Beginn, der zweite Punkt Ende, der dritte wieder Beginn, der vierte wieder Ende usw... Nun werden wir den .ts Stream demuxen, dabei gleich reparieren und schneiden. DVB Streams sind grundsätzlich mit Fehlern behaftet. Das ist bei der Art der Übertragung unvermeidlich. ProjectX ist speziell geschrieben worden, um diese Stream- Fehler zu korrigieren. Deswegen nutzen wir ProjectX zum demuxen und nicht irgend ein anderes der zahlreichen Programme, die einen.ts Stream demuxen können. Jetzt wo wir die Schnittpunkte festgelegt haben öffnen wir das Prozessfenster in dem wir auf den "öffnen >>>" Knopf links unter dem Wort "Prozessfenster" klicken. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47644&stc=1&d=1254220841[/IMG] Das Demuxen wird durch Druck auf den Play- Pause Knopf gestartet. Nach 2 Minuten und 7 Sekunden haben wir nun eine 1,7 GB große .m2v und eine 140 MB große mp2 Datei in E:Filme liegen. In diesem Fall war der Stream recht sauber. Es gab nur 5 Errors. Ich habe auch schon 100++ Errors gehabt, ohne das der fertige Film nachher Probleme gehabt hätte. Sind in der .ts mehrere Tonspuren und/oder AC3 Spuren enthalten, so werden von ProjectX alle Tonspuren demuxt. Dann muss man aufpassen, welche Spur in welcher Sprache ist, um anschließend die Spuren richtig zuzuordnen bzw die richtige Spur für deutschen Ton auszuwählen. Ist Dolby Digital Ton (AC3) vorhanden, nimmt man eben statt der .mp2 Spur die .ac3 Spur. Sonst ändert sich nichts an der Arbeitsweise. Mit ProjectX sind wir fertig, also können wir das Programm wieder schließen. Wenn man eine Sendung von einem privaten Sender hat, kommt jetzt der Teil mit Cuttermaran dran, den ich gleich im zweiten Beispiel genauer erläutere. In diesem Fall brauchen wir ja keine Werbeblöcke rausschneiden, also können wir die beiden von ProjectX erzeugten Streams direkt mit MKVToolNix zu einer .mkv Datei muxen. Wir starten also mkvmerge GUI aus dem MKVToolNix Paket. Auch hier stellen wir zuerst mal die Sprache auf Deutsch ein und wählen das Ausgabeverzeichnis vor. Das geschieht beides unter "File -> Options" (oder, sofern bei der Installation gleich Deutsch als Sprache ausgewählt wurde unter "Datei ->Optionen). Ich habe hier also D:Filme als Ausgabeverzeichnis gewählt, arbeite nun also von E: nach D:, welches unterschiedliche Laufwerke sind. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47645&stc=1&d=1254221715[/IMG] Nun drücken wir rechts oben im Hauptfenster von MKVMerge auf "Hinzufügen". In dem sich darauf hin öffnenden Datei Requester wählen wir die beiden gerade von ProjectX erzeugten Streams aus. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47646&stc=1&d=1254222234[/IMG] Ich ändere hier noch den Namen der Datei in dem ich die Informationen zum Sender und der Aufnahme- Zeit entferne, so das nur noch der Film- Name übrig bleibt. Das ist geschickter zur Weiterverwendung in "Moving Pictures"... Das geht in dem Feld "Zieldateiname" in dem dann "D:\Filme\Ein Fisch namens Wanda.mkv" steht. Nun stellen wir noch die angezeigte Sprache für die Streams ein. Dazu klicken wir im Feld "Tracks, Kapitel und Tags" auf den jeweiligen Stream. Bei "Sprache" wählen wir "ger (German)" sowohl für den Video als auch für den Audio Stream. Um die anderen Felder brauchen wir uns hier nicht zu kümmern. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47647&stc=1&d=1254222690[/IMG] Da wir hier weder Kapitel noch sonstige Anhänge oder Spuren habe, drücken wir jetzt unten auf "Muxen starten" Es öffnet sich ein Fenster, in dem einige Informationen sowie der Fortschritt der aktuellen Operation angezeigt werden. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47648&stc=1&d=1254222930[/IMG] Nach 55 Sekunden haben wir nun in D:Filme eine 1,8 GB große Datei "Ein Fisch namens Wanda.mkv" liegen, die den Film in voller Qualität ohne störenden Vor- und Nachlauf liegen, der uns weniger als 15 Cent an Speicherkapazität (bei heutigen Festplattenpreisen von ca 70€ pro TB) kostet. Dafür das wir wirklich eine fehlerfreie 1 zu 1 Kopie des gesendeten Streams in einem Format, mit dem der PC hervorragend umgehen kann, erzeugt haben, wirklich geringer Aufwand, schnelle Arbeit und niedrige Kosten, finde ich. Nachdem man die .mkv Datei getestet hat, ob auch alles ordentlich funktioniert, kann man bedenkenlos die temporären Dateien und den Original-.ts Stream löschen. Dann noch den Film in das Verzeichnis von Moving Pictures geschoben, Backdrop und Cover dazu und Voila, wieder ein Film mehr in der Sammlung. [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47652&stc=1&d=1254225281[/IMG] So, hier noch der versprochene Screenshot von "Meet the Fockers", den ich auf exakt die gleich Art und Weise umgewandelt habe: [IMG]https://forum.team-mediaportal.com/attachment.php?attachmentid=47651&stc=1&d=1254223818[/IMG] Ich habe weder beim Umwandeln noch beim Wiedergeben eine Veränderung der Auflösung vorgenommen. Für Pal (SD) ein recht ansehnliches Ergebnis, denke ich. Ach, diese .mkv ist übrigens 2,3 GB groß, also eine halbe DVD5... Teil 2 mit dem Entfernen der Webeblöcke folgt gleich. [/QUOTE]
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