WHS2011 noch "up to date"? (1 Viewer)

vestus

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November 17, 2008
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Moin zusammen,
lange lief alles gut, doch irgendwann starb mir jetzt meine Platte und ich bin gezwungen alles neu zu machen.
Nun stehe ich wieder vor der Frage, "welches System nimmst du?"

Ich hatte mal WHS1 und zuletzt WHS2011 laufen.
Das war auch ok, doch diese ganzen Gimmiks wie Clientsicherung (funzte eh nicht, da oft die Netzwerkkarten-Treiber von den Laptops nicht passten), irgendwleche Updatefunktionen und was es nicht alles gibt.
Ich habe einen zentralen Rechner, der 3 TV-Karten und meine Daten enthält. Der soll meine HTPC-Clients mit Daten und TV-Signal versogren, bei Nichtnutzung einschlafen und bei Zugrif aufwachen und wenn ich per Smartphone/Tablet/PC über VPN-Tunnel zugreife, dann soll das auch gehen, dass ich dort TV schauen kann.
Mehr will ich eigentlich gar nicht.
Nun habe ich gesehen, dass Lights Out ja auch mit "normalen" OS, die als "Server" genutzt werden klar kommt.
Zudem konnte WHS2011 auch meine 16GM Speicher nicht verarbeiten (auch nicht als RAM-Disk - Wie schön wäre es doch 8GB für´s System und die nicht genutzten 8GB als RAM).

Und da stehe ich jetzt, habe dann doch wieder WHS2011 drauf gemacht und schon wieder die gleiche Sorgen. Standby und Ruhezustand laufen nicht, die 16GB werden nicht verarbeitet, ....

Was mache ich jetzt? Auf die 8GB verzichten und die Sache mit Stanby/Ruhezustand fixen, oder doch ein normales OS (z.B. Win7 Ulimate oder HP, ..) installieren?

Wie sieht es denn aus, habe lange nur genutzt und nicht mehr gebastelt und gelesen?

ein interessierter vestus
 

larry_S

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    Wenn du von den WHS spezifischen Funktionen nichts verwendest, kannst du natürlich auch Win7 oder Windows 10 einsetzen.

    Die 8 GB Grenze ist beim WHS fix. Wenn du probleme mit Standby und Ruhezustand hast, dürfte dies kein WHS spezifisches Problem sein und ggf. auch unter Win7/10 auftreten.
    Bei der Clientsicherung meinst du aber vermutlich "nur" das zurückspielen einer kompletten Sicherung. Bei der Sicherung selbst spielt die Netzwerkkarte keine Rolle.

    Ich selbst nutzte den WHS 2011 und werde diesen auch nächstes Jahr noch einsetzen. Die Sicherung läuft auch mit Windows 10. Somit sehe ich aktuell keinen Grund für einen Umstieg.

    Gruß
    Larry
     

    edsche

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    Benutze selbst noch den WHS2011 und hatte auch die selben Gedanken. Naja inzwischen läuft er einfach vor sich hin, aber trotzdem würde ich kein WHS2011 mehr benutzen. Ich brauche die ganzen Dinge die der WHS bietet einfach nicht mehr. Selbst lightsout habe ich durch den Power scheduler von MP ersetzt (funktioniert eigtl sehr gut). Außerdem stört mich die 8gb RAM Grenze auch gewaltig (habe 16GB verbaut).

    Aus den Gründen würde ich wahrscheinlich auf Windows 2012 Server setzen. Über Dreamspark kommt man da ja problemlos ran. Es würde aber auch ein normales Windows 10 reichen.

    Windows Server 2012 Essentials (der quasi Nachfolger von WHS2011) kann ich überhaupt nicht empfehlen. Da muss man im Netzwerk eine Domäne einrichten und ich bin der Meinung dass das in Heimbereich einfach zu viel ist, aber dafür wurde die Essentials Produktreihe auch nicht entwickelt.
     
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    vestus

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    Die 8 GB Grenze ist beim WHS fix.
    ja, leider :cry:

    Wenn du probleme mit Standby und Ruhezustand hast, dürfte dies kein WHS spezifisches Problem sein und ggf. auch unter Win7/10 auftreten.
    Denke ich auch, daher wäre das verm. ja auch fixbar, da es mit der gleiche HW ja vorher lief. War nur bei der "mal ebend"-Installation halt nicht gegeben, aber wurmt.

    Bei der Clientsicherung meinst du aber vermutlich "nur" das zurückspielen einer kompletten Sicherung. Bei der Sicherung selbst spielt die Netzwerkkarte keine Rolle.

    Genau. Nur was nützt mir eine Sicherung, wenn ich sie nicht zurückspielen kann?
    Dateien sichern kann ich auch anders. Nur die Komplettvariante war ja reizvoll.


    @edsche
    Was ist Dreamspark?
     

    larry_S

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    Bei der Clientsicherung meinst du aber vermutlich "nur" das zurückspielen einer kompletten Sicherung. Bei der Sicherung selbst spielt die Netzwerkkarte keine Rolle.

    Genau. Nur was nützt mir eine Sicherung, wenn ich sie nicht zurückspielen kann?
    Dateien sichern kann ich auch anders. Nur die Komplettvariante war ja reizvoll.
    Mit erster Prio nutze ich die Sicherung um ggf. schnell ein paar Dateien wiederherstellen zu können. z.B. die zerstörte TVSeries Datenbank mit der Version vom Vortag zu ersetzten.

    Bei der kompletten Rücksicherung gehe ich einfach davon aus, dass ich dies selten benötige. Da macht es mir nichts aus, wenn der Aufwand mal größer ist.
    Habe gerade letzte Woche einen Laptop zurückgesichert. Dazu habe ich dann die Platte an einen Desktoprechner ohne WLAN angeschlossen und die Rücksicherung durchgeführt.
    Eine weitere alternative wäre wohl, am Client eine Rücksicherung auf eine externe HD durchzuführen und anschließend am Laptop ein Klonvorgang mit einer beliebigen Software durchzuführen.
     

    larry_S

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    @edsche
    Es ist nicht jeder Student...
    Außerdem dürfen die Lizenzen nur zu Testzwecken und nicht für den produktiven Einsatz genutzt werden.
     

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    Windows Server 2012 Essentials (der quasi Nachfolger von WHS2011) kann ich überhaupt nicht empfehlen. Da muss man im Netzwerk eine Domäne einrichten
    Es gibt einfach zu handhabende Workarounds. Auch unter WSE 2012 muss deshalb ein Rechner kein Domänenmitglied sein. Außerdem kann nur ein Windows Pro einer Domäne beitreten. Alle Home-Maschinen bleiben automatisch draußen.

    und ich bin der Meinung dass das in Heimbereich einfach zu viel ist,.
    Man braucht das nicht unbedingt, aber viele Dinge sind äußerst angenehm, z. B. Gruppenrichtlinien pushen.

    Am meisten schätze ich die automatisierten Sicherungen der PCs im Netzwerk. Alle Dinge lassen sich aber auch anders lösen.
     
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    edsche

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    @edsche
    Es ist nicht jeder Student...
    Außerdem dürfen die Lizenzen nur zu Testzwecken und nicht für den produktiven Einsatz genutzt werden.
    Aber vlt ist er ja Student. Ich wollte es nur erwähnen. Für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch sind die Produkte nutzbar und mehr machen hier die aller meisten wohl auch nicht [emoji5]
     

    larry_S

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    Für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch sind die Produkte nutzbar und mehr machen hier die aller meisten wohl auch nicht [emoji5]
    Das ist so nicht richtig:
    Auszug aus Eula:
    Ihre Mitarbeiter, Lehrkräfte und Studenten dürfen die Software nur zu folgenden Zwecken verwenden: (a) zum Lehren, Entwickeln, Unterstützen, Durchführen oder Belegen der von Ihnen angebotenen Kurse, praktischen Übungen oder Programme; (b) in nichtkommerzieller Forschung in Ihrem Namen; oder (c) zum Entwerfen, Entwickeln, Testen und Vorführen von Softwareprogrammen zu den obigen Zwecken;
    Von privatem nicht kommerziellen Gebrauch steht da nichts. Das die Praxis anders aussieht ist mir schon klar.
     

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