Media-Buddy, die "eierlegende Wollmilchsau" unter den Medien-Tools. | Page 4

Discussion in '3rd Party Software' started by Lehmden, October 7, 2018.

  1. Lehmden
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    Hi.
    Ja, stimmt, das ist ein Fehler, der bei der Umsetzung von Handbrake auf FFMpeg entstanden ist. Handbrake hat, wenn man keine Untertitel Option mitgeschickt hat, automatisch alle Untertitel kopiert, die Handbrake unterstützt hat (was nicht sehr viele Typen waren). FFMPeg macht das nicht. Hier muss eine extra Kommandozeilen Option mitgeschickt werden, damit alle Untertitel Spuren kopiert werden. Da ich prinzipiell immer alle Untertitel (bis ggfs auf einen einzigen erzwungenen Untertitel) raus schmeiße ist mir das nie aufgefallen.

    Bis eine neue Version raus kommt, musst du die Optimizer Option aktiviert lassen und einfach eine sehr große Zahl einstellen. Dann sollte eigentlich auch alle Untertitel kopiert werden. Lokal habe ich das hoffentlich bereits behoben (muss ich zunächst noch testen), aber aktuell kann ich ohnehin keine neue Version veröffentlichen, da ich zu viel umgebaut habe, was noch nicht fertig ist...

    Die Sprachcodes für Untertitel werden von Mediainfo ausgelesen und somit festgelegt. Leider sind sich mediainfo.dll und mediainfo.exe hier nicht einig. Die dll schreibt ISO 639-2 Codes (also 3 stellig). Deswegen war früher beim Media-Buddy ISO 639-2 notwendig (so wie du es in deinem Screenshot gemacht hast). Die mediaInfo.exe schreibt aber ISO 639-1 Codes (also 2 stellig). Deswegen müssen die Sprachen jetzt als ISO 639-1 Codes eingegeben werden. Mehrere Sprachen werden mit einem Komma (",") getrennt. Das hat sich nicht geändert. In diesem Fall wäre also "de,en" richtig. Mal sehen, vielleicht baue ich noch einen Konverter ein, damit man beide Codes verwenden kann. Hat aber nur eine ganz niedrige Priorität...

    Der Umstieg von dll auf exe war notwendig, da die dll die "fortlaufende" Track- Nummer nicht ausgibt, sondern nur die Nummerierung von einem Typ. Also als Beispiel ist die dll Ausgabe für ein Video mit einer Video Spur, vier Audio Spuren und sechs Untertitel Spuren Video 0 für Audio 0,1,2,3, und für Untertitel 0,1,2,3,4,5. Benötigen würde ich aber die laufende Track Nummer, die in diesem Fall für Video 0, für Audio 1,2,3,4 und für Untertitel 5,6,7.8.9,10 ist. FFMpeg möchte nämlich diese fortlaufenden Track- Nummern und das Ganze nicht nach Typ unterschieden haben. Die mediainfo.exe gibt mir diese benötigten Nummern direkt aus.



    So lange wie zuerst die einzige Video Spur, danach die Audio Spuren und dann die Untertitel Spuren in der Datei gemuxt sind (wie es bei 99% aller Videos der Fall ist), kann man die "laufende" Nummer ja ganz einfach berechnen. Aber erwischt man dann doch mal ein Video, bei dem zuerst die Audio Spur(en) und erst dann die Video Spuren kommen, dann stürzt FFMpeg ab. Übergibt man FFMpeg als Video- Spur wie eigentlich üblich "Spur 0" und es bekommt statt einer Video Spur eine Audio Spur serviert, dann war's das halt...

    Ich habe echt lange gesucht, als mir beim Testen zufällig so eine Datei mal unter gekommen ist und plötzlich nichts mehr ging. Hat mich Tage gekostet, das raus zu finden. Aber es ist in den Specs nicht vorgeschrieben, das Spur 0 zwingend eine Video Spur sein muss. Deswegen muss Media-Buddy natürlich auch solche Videos unterstützen, wenngleich im vorliegenden Fall ein simples ummuxen mit mkvtoolnix viel schneller zum Ziel geführt hätte. Nun funktioniert das jetzt eben jedes Mal, wenn so ein "exotisches" Video auftaucht. Also musste ich unbedingt von MediaInfo.dll auf MediaInfo.exe umsteigen...
     
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  3. Kolbenschieber
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    Moin @Lehmden ,
    ich habe jetzt ziemlich ausgiebig in Sachen Untertitel mit der aktuellen Version experimentiert. Es gelingt mir nicht, Untertitel in die Enddateien zu bekommen. Es scheint sogar so zu sein, dass die Untertitel-Einstellungen Einfluss auf die komplette "Bearbeitungskette" haben. Steht im Auswahlfeld "de,en" werden einige, eigentlich sogar die meisten Videodateien ausgelassen oder landen mit einer Größe von 0 KB im Ausgabeordner. Und zwar anscheinen unabhängig davon, ob "Untertitel optimieren" dann tatsächlich angehakt ist. Zwischendurch hats auch mal einen Absturz gegeben.
    Das ganze passiert auch, wenn man nicht den Spielfilm-Assistenten benutzt, sondern über "Videos Transkodieren" geht.
    Ich habe mal die jeweiligen Einstellungen mit den logs von insgesamt vier Versuchen zusammengepackt und hänge das hier an. Vielleicht findest Du heraus, was da so grundlegend schiefläuft.
    Das Testverzeichnis bleibt erstmal unangetastet, ich kann eine eventuelle neue Version also jederzeit unter gleichen Bedingungen drüberlaufen lassen.
    Einstweilen gehe ich auf Version 0.9.2.27 zurück, denn damit funktioniert bei mir alles problemlos.
     

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  4. Lehmden
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    Hi.
    1 und 2 hättest du dir sparen können, das kann wie bereits erwähnt, aktuell nicht funktionieren.
    "-c:s copy" ist zwar genau das richtige FFMpeg- Kommando, um alle Untertitel Spuren zu kopieren... -c: steht für Codec- Auswahl, das s hinter dem : steht für "subtitles" und copy bedeutet genau das, nämlich kopieren also nicht umwandeln. Allerdings fehlt das Mappen der Subtitle Spuren, was ich ja schon angemerkt habe. Da müsste noch ein -map s davor stehen. was bedeutet, alle Untertitel Spuren übernehmen...
    4 ist auch sinnbefreit, da so keine Sprachen gefunden werden, wie oben schon erwähnt.

    Nur 3 kann aktuell das gewünschte Ergebnis liefern.

    Bei mir funktioniert das immer, solange nur bestimmte Untertitel ausgewählt wurden, da dann nicht -map s sondern z.B. -map 0:5 -map 0:6 -map 0:7 -map 0:9 übergeben wird. Das bedeutet die Spuren 6,7,8 und 10 werden kopiert. Gerade heute noch gehabt.

    Im Log steht die genaue Kommandozeile drin, mit der FFMpeg aufgerufen wird. Die könntest du mal kopieren und in ein DOS Fenster einfügen. Allerdings müssen die ' um die Dateipfade in der Kommandozeile durch " ersetzt werden.
    Im Log steht also z.B.
    Code (Text):
    1. 03.08.2019 20:20:06 - RecodeFile - $option =  -hwaccel auto -i 'H:\MakeMKV\2019-07-26\Robin Hood\Robin Hood_t01.mkv' -map 0:0  -c:v hevc_qsv -q:v 18  -map a  -c:a copy  -map 0:2  -c:s copy -y 'L:\MediaBuddy-Out\Robin Hood\Robin Hood_t01.mkv'
    Wenn du das mal in einem DOS Fenster aufrufst (geht auch mit copy& paste, musst nur auf die ' bzw " achten), müsste es wie folgt eingegeben werden:

    Zuerst musst du ins Media-Buddy Programm-Verzeichnis wechseln, also mit C: und Enter das aktuelle Laufwerk wechseln, falls es nicht sowieso schon C: ist. Dann mit CD C:\Media-Buddy\ und wieder Enter in das Media-Buddy Verzeichnis wechseln. Nun

    ffmpeg.exe -hwaccel auto -i "H:\MakeMKV\2019-07-26\Robin Hood\Robin Hood_t01.mkv" -map 0:0 -c:v hevc_qsv -q:v 18 -map a -c:a copy -map 0:2 -c:s copy -y "L:\MediaBuddy-Out\Robin Hood\Robin Hood_t01.mkv"

    eingeben und wieder Enter drücken, dann sollte, sofern irgendwas falsch läuft, FFMpeg dort eine mehr oder weniger deutliche Fehlermeldung ausgeben. Damit wüsste man vielleicht eher, was schief läuft. Gibt es eine Fehlermeldung, dann mache bitte einen Screenshot vom DOS Fenster, damit ich das in Ruhe lesen kann.

    Falls es dich interessiert, was dieser Buchstabensalat zu bedeuten hat...
    Im Einzelnen bedeutet -hwaccel auto das die Hardware- Beschleunigung fürs Dekodieren (also fürs Öffnen des Ausgangsvideos) automatisch bestimmt wird. -map 0:0 heißt, Spur Nummer 1 (also hier wie meistens die Video Spur) wird übernommen. -c:v hevc_qsv bedeutet, dass das Video als HEVC Video kodiert werden soll, und zwar per QuickSync Hardware- Beschleunigung und der (imho sehr hohen) Qualitätsstufe 18, was mit -q:v 18 erreicht wird. Die Audio- Spuren werden alle übernommen, durch -map a und werden nicht umkodiert, durch -c:a copy . Die dritte Spur (also die mit der Nummer 2) wird als Untertitel Spur verwendet, durch -map 0:2 und -c:s copy. Ganz zum Schluss das -y bewirkt, das eine bereits vorhandene Datei ohne Nachfrage überschrieben wird. Ohne diese Option könnte man weder FFMPeg noch Media-Buddy unbeaufsichtigt arbeiten lassen. Als letztes folgt dann der Pfad zur Ausgabe- Datei...

    Fürs nächste Mal bitte unbedingt auch die Datenbank mit anhängen oder, noch besser, den Log Collector verwenden. In der Datenbank stehen die ganzen Media- Infos drin, die für die Arbeit von Media-Buddy wichtig sind. Diese Datenbank wird für jede Datei neu befüllt, also bitte immer nur eine Datei auf einmal testen... Wenn du mir das Debuggen besonders einfach machen möchtest, dann bitte nach dem Durchlauf den Media-Buddy nicht beenden sondern erst in das Media-Buddy Temp- Verzeichnis (wenn du es nicht verdreht hast ist das C:\Media-Buddy-Temp, sonst eben auf einem anderen Laufwerk) schauen. Dort sollte es eine Datei "mediainfo.txt" geben, worin wirklich alles über die Ausgangsdatei steht. Diese Datei wird für jedes Video neu erzeugt und das Temp- Verzeichnis wird beim Beenden incl. Inhalt gelöscht. Also die mediainfo.txt da raus polken, bevor das Programm beendet wird.

    Mit aktivierter Optimizer Funktion (hab ich ja immer laufen) und "de" als Sprache hat das bei mir noch nie irgendwelche Probleme gemacht... Im Gegenteil, so eine stabile Kodierung hatte ich noch nie. Handbrake hat gerne mal das Kodieren abgebrochen, wenn eine Kleinigkeit nicht ganz perfekt war. Das ergab dann "halbe" Videos. Ist mir bei FFMPeg bisher noch nie passiert (klopf auf Holz)...

    Nichtsdestotrotz können sich in der übergebenen Kommandozeile natürlich immer noch Bugs verstecken, keine Frage.
     
  5. Kolbenschieber
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    Das war mir in Bezug auf die Untertitel schon klar. Aber wie geschrieben, es werden da offenbar auch die Anzahl der im Zielverzeichnis überhaupt vorhandenen Videodateien beeinflusst. Im log stehen sie al "erfolgreich bearbeitet", ausgegeben werden sie gar nicht oder mit 0byte.
    Und genau da werden die mit Abstand wenigsten Dateien überhaupt ausgegeben. Nur "25km/h" ist vollständig vorhanden (aber auch ohne Untertitel), bei "Robin Hood" Und How to train your Dragon" fehlt u.a. der Hauptfilm und die anderen vier Film-Verzeichnisse sind zwar angelegt, aber komplett leer.
    Du willst mir ja wohl nicht erzählen, dass das so gewollt ist...?:cautious:

    Ich werde gern die Sache mit der Kommandozeile ausprobieren und Ergebnisse hier posten. Ich hatte auch schon selbst nach den Kommandozeilen-Parametern für ffmpeg gesucht um das selbst zu probieren, aber letztlich bin ich da aus Zeitmangel wieder ausgestiegen. Insofern danke auch für die Erläuterungen!
    Der Test geht aber frühestens am WoEnde weiter, ich bin den Rest der Arbeitswoche auf Weiterbildung....

    Achja: Wie die DOS-Kommandozeile funktioniert, brauchst Du mir nicht so detailliert zu erklären, damit komm ich seit ungefähr 30 Jahren klar;)
     
  6. Lehmden
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    Und genau das ist eigentlich nicht möglich... Nur so werden die richtigen Kommandozeilen für FFMpeg erzeugt. Wenn das nicht der Fall ist, muss etwas ganz seltsames bei dir passieren. Deine Versionen 1 und 2 sind für Media-Buddy absolut identisch und erzeugen identische Kommandozeilen. Ist die Optimizer Funktion ausgeschaltet werden die Werte in den dazu gehörenden Eingabefeldern erst gar nicht ausgelesen. Bei 1 und 2 müssten alle Videos kodiert werden, aber komplett ohne Untertitel.
    3 ist richtig und müsste alle Videos mit der entsprechenden Anzahl an Untertiteln erzeugen. 4 kann keine Sprachen finden, ist also dasselbe als wenn man im Optimizer 0 als Anzahl der Spuren angibt. Egal wie, eigentlich müssten bei jeder der Varianten immer alle Videos kodiert werden. Sind es bei 3 weniger, so ist auf jeden Fall etwas mit den Untertiteln nicht so, wie es sein soll, da dann die entsprechenden Spuren FFMpeg zum Absturz bringen. Das Gleiche müsste dann auch zutreffen, wenn der fehlende Parameter in der Kommandozeile ergänzt wird. Das ist dann etwas, was ich aus Media-Buddy heraus nicht beeinflussen kann, da das eine interne Angelegenheit von FFMpeg ist. Werden Videos nur "halb" kodiert, sind hinterher also kürzer als sie sein müssten, so hängt sich FFMpeg an einer bestimmten Stelle im Video auf. Das kann eigentlich nur dann passieren, wenn das Video dort einen Fehler enthält, also beschädigt ist. Wenn das gleiche Video also ohne Untertitel komplett kodiert wird und mit Untertiteln nicht oder nur teilweise, dann liegt auf jeden Fall ein Schaden an der Untertitel Spur vor. Wäre der Schaden an der Bild- oder Ton Spur, so müsste FFMpeg immer an dieser Stelle abbrechen. Das würde aber erst recht mit Handbrake der Fall sein.

    Etwas anderes ist es, wenn die Kodierung erst gar nicht startet (Fehlende Datei oder Datei mit Größe 0). Dann sind entweder Spuren vorhanden, mit denen FFMpeg nichts anfangen kann (eigentlich kann FFMpeg aber alles, was es gibt, von daher...) oder die Kommandozeile ist fehlerhaft. Nur im letzten Fall kann ich etwas ändern.

    Ich habe mal schnell die letzte veröffentlichte Version installiert, um an den seinerzeit aktuellen Quellcode zu kommen. Darin habe ich die Kommandozeile angepasst, damit bei ausgeschaltetem Optimizer der fehlende Parameter mit übergeben wird. Einfach die angehängte Exe in den Installationsordner entpacken und die vorhandene überschreiben. Und dann mal neu probieren, mit ausgeschaltetem Optimizer (also deine Variante 1), die ja sowieso das ist, was du eigentlich haben willst...

    Das im Log die Videos als bearbeitet auftauchen, ist klar. Sobald die Arbeit an FFMpeg übergeben wird, macht Media-Buddy nichts anderes, als darauf zu warten das FFMpeg fertig wird und sich beendet. Und egal ob das Video komplett umgerechnet wird oder FFMpeg dabei abstürzt, für Media-Buddy geht es genau dann weiter, wenn FFMpeg beendet ist. Ob das Kodieren geklappt hat oder nicht, lässt sich nicht wirklich überprüfen. Theoretisch könnte ich die fertige Datei anschließend noch mal durch mediainfo jagen. Aber das würde nur Zeit kosten und außer einem Eintrag im Log rein gar nichts bringen. Ich weiß nicht, ob man FFMpeg dazu bringen kann, selbst ein Log zu schreiben. Das werde ich demnächst mal recherchieren und ggfs einbauen...

    Wie gesagt , sowas ist mir hier jedenfalls noch nie unter gekommen. Da ich aktuell meine Sammlung ein wenig auf Vordermann bringe, läuft Media-Buddy eigentlich Tag und Nacht. Und bisher völlig ohne ein einziges Problem, fast schon erschreckend zuverlässig. Ich habe in letzter Zeit, also mit der FFMpeg Version mit Sicherheit schon über 1000 Videos kodiert, da ich alle bei mir noch existierenden XVid/DivX oder WMV oder Mpeg 1/2 Videos nach h265 umkodiere. Nicht ein einziges davon hat bisher Probleme bereitet, obwohl es ja alles eher alte Videos sind.
    Das bei deaktiviertem Optimizer statt allen Untertiteln gar keine ausgegeben werden, das war leicht zu finden und hier auch nachzuvollziehen. Hat keine 2 Minuten gedauert, den Fehler zu beseitigen... Aber der "Rest" ist extrem seltsam. Das kann ich hier einfach nicht nachstellen und deswegen den eventuellen Fehler nicht identifizieren.

    Auf jeden Fall Danke für deine Mitarbeit.
     

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    Moin @Lehmden,
    auf die Schnelle habe ich den Kommandozeilentest gemacht, habe lediglich die zu bearbeitende Datei auf den Hauptfilm geändert.
    Also folgendes:
    ffmpeg.exe -hwaccel auto -i "H:\MakeMKV\2019-07-26\Robin Hood\tt4532826.mkv" -map 0:0 -c:v hevc_qsv -q:v 18 -map a -c:a copy -map 0:2 -c:s copy -y "L:\MediaBuddy-Out\Robin Hood\tt4532826.mkv" > log.txt 2>&1

    Ergibt die angehängte Datei.
    Das Wesentliche scheint mir dies hier zu sein:
    [...]
    [matroska,webm @ 000001e37cd59340] Could not find codec parameters for stream 5 (Subtitle: hdmv_pgs_subtitle (pgssub)): unspecified size
    Consider increasing the value for the 'analyzeduration' and 'probesize' options
    [matroska,webm @ 000001e37cd59340] Could not find codec parameters for stream 6 (Subtitle: hdmv_pgs_subtitle (pgssub)): unspecified size
    Consider increasing the value for the 'analyzeduration' and 'probesize' options
    [matroska,webm @ 000001e37cd59340] Could not find codec parameters for stream 7 (Subtitle: hdmv_pgs_subtitle (pgssub)): unspecified size
    Consider increasing the value for the 'analyzeduration' and 'probesize' options
    [...]
    Das Umleiten der Ausgabe mit " > log.txt 2>&1" ist eventuell eine Lösung für das erzeugen einer ffmpeg-Logdatei, falls dort keine entsprechende Option eingebaut ist?
    Die anderen von Dir vorgeschlagenen Tests mit der neuen Version mache ich am Freitag.
     

    Attached Files:

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    Hi.
    Brauchst du nicht. Das wird mit Sicherheit nichts ändern, denn der Fehler kommt direkt von FFMpeg und nicht von Media-Buddy.
    Als ich "hdmv_pgs_subtitle" bei Google als Suchbegriff eingegeben habe, kamen als Erstes unzählige Ergebnisse mit "FFMpeg" und "Issue" im Topic, nicht vielleicht Wikipedia oder so was..
    ..
    Wie ich mir fast schon gedacht habe, ist das also kein Fehler im Media-Buddy. Das ist ein scheinbar schon lange (mindestens seit 2012) bekannter Fehler in FFMpeg mit bestimmten Bildbasierten Untertiteln, der bis heute nicht behoben ist. Demzufolge wird sich daran in absehbarer Zeit wohl auch nichts mehr ändern.
    Man kann versuchen, vor der Input Datei (also vor -i "Pfad zur Datei") folgendes in die Kommandozeile einzufügen:

    -fix_sub_duration -analyzeduration 100M -probesize 100M

    Am besten erst mal mit -fix_sub_duration alleine, denn das verzögert die Bearbeitung nicht so extrem wie die beiden anderen Parameter und sollte sonst nicht weiter stören. Das könnte ich dann einfach mit einbauen.

    Die anderen beiden zusätzlichen Parameter machen vor allem dann Probleme, wenn die Videos nicht sooo lang sind (Trailer zum Beispiel) Die kann man damit dann nicht mehr verarbeiten. Und sie verlängern die Bearbeitungszeit deutlich.

    Wie ich das Problem umgehe, weiß ich noch nicht. Zumindest wäre es sehr hilfreich, wenn du mal testen könntest, ob diese beiden Parameter etwas verbessern, falls -fix_sub_duration alleine nicht reicht. Dann müsste ich sie als extra Option zum manuellen Dazuschalten vorsehen.

    Ich habe in meinem Leben noch nie, zumindest nicht wissentlich, ein Video mit hdmv Untertiteln in den Fingern gehabt, egal ob es sich um eine BluRay oder einen Download gehandelt hat. Von daher kann ich das nicht nachstellen und selber testen... Allerdings finde ich persönlich Untertitel generell extrem nervtötend, weswegen die immer gnadenlos raus fliegen. Nur wenn im Film partiell Klingonisch oder Farsi oder so geredet wird, dann lasse ich die einfachste (Text- basierte) "forced" Untertitel Spur drin.. Bunte Bildchen zum Text lesen brauche ich aber auf keinen Fall. Weiße Schrift mit schwarzem Rand kann man auf jedem Untergrund problemlos lesen. Alles andere ist Unsinn, imho...
    Von daher kann es natürlich sein, das ich sowas schon in der Hand hatte, es aber schlicht nicht bemerkt habe...
     
  9. BlueMax1916
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    Hallo Lehmden,

    Ich habe ein bißchen mit Version 0.9.5.43 rumgespielt. Soweit funktioiert das super. Das Einzige was mir aufgefallen ist, ist dass die Movieset Fanart in dem eigenen Verzeichnis zwar gespeichert iwrd aber nicht alles. Es gibt Ausnahmen, immer dann wenn im der Filmreihe ein Sonderzeichen auftritt, das man nicht bei Ordnernamen verwenden kann. ist für mich verständlich. Beispiel: 'Mission: Impossible Filmreihe' laut TMDB und .nfo-Datei. Da landen movieset-fanart.jpg und movieset-poster.jpg im Arbeitsordner und es wird kein Unterordner im MovieSet Ornder angelegt. Ich weiß, der Ordner ist Kodi-Style ab V19. Aber wie ist es denn geregelt? Wie wird der Ordner bei diesem Beispiel genannt, so dass Kodi damit umgehen kann?

    Abgesehn davon arbeitet 0.9.5.43ersion 0.9.5.43 nun nach Kodi-Art. Die für MP2 passenden movieset-fanart.jpg und movieset-poster.jpg werden nun normalerweise nicht mehr im Filmordner erzeugt. Kann das der MP User irgendwo umstellen?

    Gruß

    Blue Max
     
  10. Lehmden
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    Hi.
    Danke für den Hinweis. Das ist wohl noch ein Bug. Solche Zeichen werden normalerweise ersetzt, entweder durch einen _ oder durch ein simples Leerzeichen. Die Geschichte ist mit dem zentralen Ordner ist noch ganz frisch und mit Sicherheit noch buggy. Ich schau mir das demnächst mal genauer an und versuche raus zu kriegen,w arum das mit dem Ersetzen nicht bzw nicht richtig funktioniert..

    Eigentlich sollte, sofern man in den Einstellungen den Haken beim zentralen Ordner nicht setzt, alles beim Alten sein. Zumindest bei mir ist das auch so, da ich aktuell noch keine zentralen Ordner, sondern das Kodi Helper Modul vom Media-Buddy verwende, um Movieset Fanart in Kodi richtig angezeigt zu bekommen.

    Du kannst für MP2 aber auch einen zentralen Ordner für Movieset Fanart verwenden, zumindest wenn du eine ganz aktuelle Version verwendest Ab MP 2.2.2 kann man Movieset Fanart auch bei MP2 in einem zentralen Ordner ablegen. Im Gegensatz zu Kodi kann man allerdings den Pfad nicht frei festlegen. Der Ordner muss ein Unterordner des Stammverzeichnisses der Filme Medienquelle sein. Also wenn deine Filme in "Z:\Spielfilme" liegen, muss der Movieset Unterordner auch in "Z:\Spielfilme" liegen. Ich weiß aber jetzt nicht mehr auswendig, ob es dafür auch einen fest vorgeschriebenen Ordner- Namen gibt (ich denke aber schon, weiß es nur nicht auswendig)...

    Wir sind aktuell dabei das mit den Dateinamen für lokale Grafiken durch zu optimieren, so das man möglichst alle Grafiken für jedes HTPC Programm nutzen kann, ohne irgendwas umzustellen. Lediglich bei den CD- Bildern müsste es bei einigen Programmen "disk.png" und bei anderen "discart.png" heißen. Und MP1 braucht, zumindest wenn man das MyVideos Plugin für Spielfilme nutzt, auch noch andere Nahmen für die Poster und Fanart. In jedem Programm kann man "poster.jpg" und "fanart.jpg" verwenden. Auch bei Moving Pictures für MP1 ist das der Fall. Nur wenn man das in MP1 fest eingebaute MyVideos verwendet, müssen die Grafiken "backdrop.jpg" und "folder.jpg" heißen. Etliche andere Programme könnten das auch verwenden, aber einige benötigen zwingend die Standards "poster.jpg" und "fanart.jpg".
    Bei Serien sind wir noch nicht angefangen. Aber hier fällt ja MP1 komplett raus (MP1 kann generell keine lokale Fanart bei Serien) und bei den anderen Programmen gibt es da kaum Unterschiede. Das wird also nicht so viel Arbeit werden wie die Filme...
    Und bei Audio gibt es quasi nur das, was Kodi da vorgibt. MP2 ist hier zu 100% mit Kodi kompatibel und sonst gibt es kaum Programme, die etwas mit externer Audio- Fanart anfangen können.

    Unser Ziel ist es, das mit Media-Buddy aufbereitete Medien grundsätzlich in jedem HTPC Programm zu 100% funktionieren sollen. Und das auch bei "Misch- Umgebungen" also etwa MP1, MP2 Kodi und Plex in demselben Netzwerk und mit Zugriff auf dieselben Medien... MP1 auf einem alten XP Rechner, MP2 incl TV als zentrale TV Quelle, Kodi auf diversen Android und Linux Geräten und Plex in diversen Smart- TV. All das soll auf die gleichen Medien zugreifen können, ohne das die lokale Fanart dann für einzelne Programme nicht passt. Bis dahin liegt aber noch einiges an Arbeit vor uns.
     
  11. BlueMax1916
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    Hallo Lehmden,

    danke für die Info. Klingt gut.

    Gruß

    Blue Max
     
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