Von der Roh- Aufnahme zur perfekten MKV- Datei

Discussion in 'Tipps, Tricks & Tutorials' started by Lehmden, April 1, 2013.

  1. Lehmden
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    Hi.
    Nachdem ich mehrfach gefragt wurde, hier ein Tutorial wie ich meine (meist Serien-) Aufnahmen komplett aufarbeite. Dazu werden einige Programme genutzt, leider mangels kostenloser Alternative auch ein kostenpflichtiges Programm. Im einzelnen sind das VideoReDo (kostenpflichtig), XmediaRecode (kostenlos), MKVTagger (kostenlos, hier im Forum zu laden) und MPTVSeries mit einer speziell angepassten Datenbank... Bei Bedarf, also bei beschädigten Aufnahmen kommt noch TSMuxerGUI und/oder TS-Doctor (kostenpflichtig) hinzu, sollte VideoReDo beim Schneide- Versuch abstürzen. Leider ist VRD nicht wirklich stabil, deswegen stürzt es oft ab oder bleibt in einer Endlos- Schleife hängen, wenn die unvermeidlichen und immer vorhandenen Fehler zu heftig werden. Speziell Aussetzer im Ton machen VRD wirklich zu schaffen...

    Zunächst werden die Aufnahmen mit VideoReDo bildgenau geschnitten. Dazu ein Blick auf die Settings, die im Großen und Ganzen default also unverändert sind.
    VRD-Settings.jpg

    Wichtig ist vor allem, das bei Editier- Genauigkeit "Framegenau" ausgewählt wird. Macht man das nicht, so wird nur an Keyframes geschnitten, was VRD überflüssig machen würde. An Keyframes kann man mit diversen kostenlosen und nicht so absturzgefährdeten Alternativen auch schneiden, womit VRD seine Daseinsberechtigung verlieren würde.

    Danach öffnen wir die zu schneidende Datei. Das kann unter "Datei -> öffnen" oder einfach per Drag and Drop erfolgen. Ich öffne die Datei immer direkt aus dem Aufnahme- Ordner des TV Servers. Das erspart einmal umkopieren. Dann erscheint die Haupt- Oberfläche von VRD.
    VRD-1.jpg



    Den größten Teil des Fensters nimmt die Video Vorschau ein. Direkt unter der Vorschau sieht man die einzelnen Frames rund um die aktuelle Position, die man direkt per Mausklick anwählen kann. Darunter ist der grüne Navigationsbalken, mit dem man schnell vor und zurück navigieren kann. Beim eigentlichen Schnitt gibt es im Prinzip zwei Vorgehensweisen. Zum einen so wie hier, wenn keine Werbung in der Sendung ist oder eben, wenn man aus der Sendung noch Stücke (Werbeblöcke) entfernen muss. Man markiert den Bereich mit "Auswahl Anfang" und "Auswahl Ende" und stellt diesen Frei (dann wird nur dieser Bereich behalten) oder man schneidet ihn aus. Dann wird die Auswahl eben gelöscht. Um den Anfangs- und Endpunkt festzulegen, navigiert man zunächst grob mit der Navigationsleiste und dann feiner mit dem "Gummiband"oberhalb der Play- Knöpfe und zum Schluss bildgenau durch Auswahl des passenden Mini- Vorschaubildes zu der Stelle, an der man schneiden will. In diesem Fall habe ich auf "Auswahl Anfang" geklickt, da ich ja keine Werbung aus der Sendung schneiden muss und somit die gesamte Sendung mit nur einer Auswahl erfassen kann. Müsste ich Werbung aus der Aufnahme schneiden, hätte ich genau an dieser Stelle auf "Auswahl Ende" geklickt und dann auf Ausschneiden. Damit wäre der Vorlauf der Sendung abgeschnitten. Danach sucht man den ersten Werbeblock, markiert hier den Anfang und das Ende des Blocks und klickt wieder auf "Ausschneiden". Das wiederholt man für jeden Werbeblock. Am Ende der Sendung braucht man dann nur noch den Anfang der Nachlaufs markieren und diesen ebenfalls ausschneiden.
    Hier ohne Werbung suche ich nun das Ende der Sendung und drücke auf "Auswahl Ende" und dann auf "Freistellen". Geht schneller, ist einfacher, aber eben nur bei Sendungen ohne Werbeunterbrechung möglich.
    VRD-2.jpg

    Alles was jetzt Grün markiert ist, bleibt erhalten. alles Rote wird entfernt. Danach einfach auf "Speichern als" drücken und die Datei wird bildgenau geschnitten. Ich speichere die Datei immer im gleichen Format (also als .ts) ab, da das am sichersten funktioniert. Wie gesagt, VideoReDo läuft halt nicht sehr stabil. Es gibt aktuell nur leider keine Alternative, die HD (also h264 codiertes Video) bildgenau schneiden kann, ohne das ganze Video umzucodieren.

    Das ganze wiederholt man mit jeder Aufnahme, die man gemacht hat und behalten will...

    Kommt es nun vor, das VRD abstürzt oder hängen bleibt, so ist in der Regel die .ts Datei zu stark fehlerbehaftet. Meist (in 99% aller Fälle) hilft dann ein simples ummuxen mit TSMuxerGUI, was man direkt im Aufnahme- Verzeichnis machen kann. Man startet TSMUxerGUI, zieht die beschädigte Datei in das Fenster und drückt auf "Start muxing".
    TSMuxer.jpg
    Hierdurch wird eine neue .ts Datei erzeugt, die den Zusatz "_new" trägt und die sich dann fast immer problemlos mit VRD schneiden lässt. Dieser Schritt ist in der Regel natürlich nicht nötig und wird nur gemacht, wenn VRD Probleme hat. Nur in ganz hartnäckigen Fällen muss man zu weiteren Maßnahmen greifen. Das alles genau zu erklären würde den Rahmen dieses Tuts sprengen. Außerdem hängt das Vorgehen dann von der Art des Defekts ab und ist kaum pauschal zu behandeln...

    Wir haben also alle Aufzeichnungen sauber geschnitten in einem Verzeichnis gesammelt als .ts vorliegen. Die Größe ist durch das Schneiden je nach eingestelltem Vor- und Nachlauf schon um bis zu 2 - 3 GB geringer geworden. Damit könnte man es bewenden lassen und die .ts Dateien nur noch mit MKVMergeGUI oder Video2MKV Convert (hier im Forum zu finden) in den MKV Container umpacken. Aber wir wollen die Dateigrößen doch lieber drastisch reduzieren, und das ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Als Beispiel die "Inspector Barnaby" Folge von Gestern Abend (S12 E04 Sag Ja und stirb!). Sie war roh 11,5 GB groß. Nach dem Schneiden sind es noch 9,2 GB und wenn sie fertig ist, hat sie noch (aktuell geschätzt, da noch gerechnet wird) ca 3 GB... Macht 8,5 GB oder ca 75% Platzersparnis...
    Hier kommt jetzt XMediaRecode zum Einsatz. Früher habe ich dieses Programm genutzt, weil es in der Regel sehr gute Qualität bei geringen Dateigrößen produziert. Dafür habe ich die gelegentlichen (früher auch mal häufigen) Abstürze in Kauf genommen. Seit einiger Zeit und etlichen Versionen läuft XMediaRecode bei mir zumindest aber super Stabil. An den letzten Crash kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Wir starten XMediaRecode und öffnen zunächst mal die Konfiguration.
    XMR-Settings.jpg
    Das einzige, was ich hier umgestellt habe ist unter DVD/BluRay Deutsch und AC3 im oberen Bereich ausgewählt. Das bewirkt nicht nur bei DVD sondern auch bei den TV Aufzeichnungen, dass bevorzugt die AC3 Tonspur verwendet wird. Das kann man natürlich individuell für jede Datei einstellen, aber da ich sowieso praktisch immer die AC3 Spur haben will, spart das eine Menge Arbeit.
    Alle anderen Einstellungen habe ich hier unverändert gelassen.
    Nun öffnet man, am einfachsten per Drag and Drop, die geschnittenen .TS Dateien und zwar alle auf einmal. Man kann das auch nacheinander machen, aber alle in einem Rutsch geht schneller.
    XMR-1.jpg

    Oben sind die Aktions- Knöpfe angeordnet. Darunter ist eine Liste der zu bearbeitenden Dateien. Im darunter liegenden großen Bereich werden die ganzen individuellen Einstellungen vorgenommen. Dort ändert sich gleich einiges, sobald wir anfangen... Im unteren Bereich wird der Ausgabe- Ordner angegeben. Sobald wir in der Liste eine Datei auswählen erscheinen diverse neue Reiter.

    XMR-2.jpg
    Unter "Format" wird immer genau das eingestellt, was auf dem Screenshot zu sehen ist. Es spielt keine Rolle, ob es sich um SD oder HD 1080i Aufnahmen, um Video- CD oder BluRay Dateien handelt. Immer genau das einstellen.

    XMR-3.jpg
    Im nächsten Reiter werden die Video Optionen eingestellt. Ein großer Vorteil von XMediaRecode ist es, das hier schon nahezu optimale Werte voreingestellt sind. Ich ändere bei "Allgemein" nur die Bitrate nach Bedarf. Bei der hier ausgewählten Aufnahme handelt es sich um eine (bei mir sehr rare) SD Aufnahme. Deswegen ist die Bitrate auf 1500 gestellt. Alle anderen Unterpunkte bleiben unverändert wie voreingestellt.

    XMR-4.jpg
    Im dritten Reiter werden die Audio Optionen ausgewählt. Diese Aufnahme hat keine AC3 Spur. Deswegen ist hier die deutsche MP2 Spur automatisch gewählt. Den Ton lasse ich nahezu immer unverändert, stelle also den Modus auf kopieren. Bei Audio kann man praktisch keinen Platz mehr einsparen, das verlängert nur unnötig die Rechenzeit. Man kann, wenn es sich lohnt und man mag, auch mehr als eine Tonspur übernehmen. Dazu wählt man links eine Tonspur an (mit der Maus anklicken) und drückt dann in der Mitte auf das > Symbol. Schon ist die ausgewählte Tonspur übernommen. Mit + und - kann man die Spuren hoch bzw runter schieben, mit x wieder entfernen. Im vierten Reiter wählt man ggfs Untertitel aus. Ich mache das nie, aber wer mag kann das hier tun. Die Bedienung ist nahezu identisch mit dem Audio Reiter. Man sollte als Untertitel- Format DVD-SUB auswählen, das macht später die wenigsten Probleme...

    XMR-5.jpg
    Im fünften Reiter kann man diverse Veränderungen am eigentlichen Bild vornehmen. Man kann z.B. schwarze Balken abschneiden, Farbstiche korrigieren, usw. Und, ganz wichtig, man kann und sollte das Video hier deinterlacen, sofern es interlaced vorliegt. Bei SDTV, bei DVD und bei 1080i HDTV wählt man "Median" aus. Das ergibt die besten Ergebnisse. Bei 720P HDTV und den allermeisten BluRay sowie Internet Dateien wählt man aber "Aus", da diese bereits progressiv vorliegen.

    So sieht das SD- Bild ohne Deinterlacen aus:
    XMR-7.jpg

    Und so mit:
    XMR-8.jpg

    Ein "kleiner" Unterschied, oder?

    Hat man alles so eingestellt, wie man es haben möchte, so drückt man ganz oben auf "Job hinzufügen" Im letzten Reiter kann man sehen, welche Videos schon in der Jobliste vorhanden sind: XMR-6.jpg

    Jetzt machen wir das Ganze noch einmal mit einer 720P HDTV Aufnahme. Bei 1080i geht man exakt genau so vor, nur das man beim Deinterlacen "Median" (wie bei dem SD Beispiel von oben) einstellt.
    XMR-9.jpg
    Im Video Bereich wählt man als Bitrate 4000 aus, sonst ist alles wie bei SD vorher.

    XMR-10.jpg
    Hier sieht man, das die AC3 Tonspur automatisch ausgewählt wurde, jetzt da eine vorhanden ist.

    XMR-11.jpg
    Bei 720P HDTV Aufnahmen die ja progressiv vorliegen, stellt man das Deinterlacen halt aus. Bei 1080i lässt man es wie oben bei SD auf "Median". Jetzt wieder auf "Job hinzufügen" klicken und die nächste Datei auswählen. XMediaRecode merkt sich, was man eingestellt hat, somit muss man bei mehreren gleichartigen Aufnahmen ab der zweiten Datei eigentlich nichts weiter machen als sie anzuwählen und auf "Job hinzufügen" klicken. Eine Ausnahme gibt es aber. Da in der Regel die Video Spur keine Sprache angegeben hat, wird diese immer wieder zurückgesetzt. Ist bei den ja stummen Video Spuren nicht wichtig, trotzdem sehe ich das als leichten Schönheitsfehler an. Ich bin halt Perfektionist. Deswegen stelle ich nach dem Anwählen der Datei doch jedes mal die Video Sprache wieder auf Deutsch (oder Englisch oder so) und dann erst auf "Job hinzufügen". Das Ganze dauert ab der zweiten Datei trotzdem nicht mehr als eine Sekunde.

    Sind alle Aufnahmen in der Jobliste, sieht das z.B. so aus:
    XMR-12.jpg

    Jetzt klickt man auf "Kodieren" und XMediaRecode fängt an zu arbeiten. In dem nun erscheinenden kleineren Fenster stellt man die Priorität am besten auf "Niedrig", damit man mit dem Rechner derweil ungestört weiter arbeiten kann. Außerdem kann man den Rechner automatisch runter fahren lassen, wenn die Umrechnung abgeschlossen ist. Das kann je nach CPU, Länge und Anzahl der Dateien diverse Stunden dauern, so dass man es am besten über Nacht laufen lässt.
    XMR-13.jpg

    Morgen folgt dann der zweite Teil, in dem ich zeige, wie die MKV Dateien noch mit Metattags versehen werden um wirklich perfekt zu sein. Allerdings muss mein Recher bis dahin noch etwas schuften, deswegen geht es erst morgen weiter.
     
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  3. Lehmden
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    Inzwischen sind die Aufnahmen fertig umgerechnet.
    So sieht der Platzgewinn aus:
    Ergebniss-1.jpg
    Ist doch eine ganze Menge, oder?

    Im Prinzip kann man die MKV jetzt in die Sammlung einsortieren. Doch ich füge immer noch Metatags hinzu, genau so wie bei Musik üblich. Ist im Video Bereich noch nicht so verbreitet aber deutlich auf dem Vormarsch und genau so nützlich wie bei Musik... In MP2 ist der Support für Matroska Tags schon seit einiger Zeit integriert. Bei TVSeries ist zumindest eine Feature Anfrage am laufen...

    Es gibt diverse Möglichkeiten, MKV Dateien zu taggen. Ich nutze das Tool MKVTagger von Chefkoch (hier im Forum zu finden), das MKV Dateien mit Metatags versieht und dazu die Datenbank von MPTVSeries nutzen kann. Support für Moving Pictures (also für Spielfilme) wird als nächstes im Programm integriert.
    Um das zu beschleunigen habe ich mir eine komplett leere Datenbank für TVSeries erzeugt und an die Seite kopiert. Hier lese ich nur die neuen, gerade gerechneten Episoden ein, ohne Grafiken, ohne Social Networking,... Das dauert selbst mit meiner lahmen Internet Anbindung nicht lange.
    TVS-1.jpg
    Hier sind die neuen Episoden bereits eingescannt.Die SD Aufnahme, die gestern bereits fertig war, ist nicht in der TVDB gelistet, deswegen habe ich sie hier auch nicht drin.
    Nun kann man die TVSeries Konfig wieder schließen und MKVTagger starten.
    Tagger-1.jpg
    Der Pfad zur Datenbank ist voreingestellt, den Pfad zu den Episoden muss man auswählen. Dann geht man die Punkte von oben nach unten durch. Auf den Pfeil drücken, dann auf Start drücken und wieder auf den Pfeil. Als erstes wird die DB eingelesen. Dann werden schon vorhandene Tags aus den MKV ausgelesen. Im dritten Punkt werden XML- Dateien erzeugt, die die Tags beinhalten. Und im vierten, hier sichtbaren Punkt werden diese Tags zu den MKV Dateien hinzugefügt. All das geht in Sekundenbruchteilen vonstatten...

    Jetzt sind die MKV wirklich "perfekt" und können in die Sammlung eingefügt werden. Einige der Tags kann man sich auch mit MediaInfo anzeigen lassen.
    MediaInfo.jpg

    Ich hoffe, Ihr kommt jetzt soweit klar.
     
    Last edited: April 2, 2013
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  4. Lehmden
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    Ein kleiner Zwischenbericht da die erste Datei ("Auf schmaler Spur" vom MDR von heute Nachmittag) fertig umgerechnet ist. Ich habe standardmäßig 10 Minuten Vorlauf und 30 Minuten Nachlauf eingestellt, deswegen ist der Gewinn beim Schneiden immer recht groß (ca 3 GB). In diesem Fall ist die Roh- Aufnahme ca 5 GB groß gewesen (hab sie schon gelöscht, deswegen keine ganz genaue Angabe), die geschnittene TS Version ist 1,8 GB groß. Und die fertig umgerechnete MKV Version hat jetzt noch exakt 358,2 MB. Die Tonqualität ist sowieso identisch, und auch beim Bild kann man definitiv auf (m)einem 42 Zoll Full HD Schirm keinen Unterschied erkennen. Bei SD spart man so über 90% Platz ein. Selbst gegenüber der geschnittenen Datei sind es noch immer 80%, um die die fertige Datei kleiner ist...
     
    Last edited: April 1, 2013
  5. pünktchen

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    Schönes Tut. Aber du solltest mal suchen, warum deine Aufnahmen so schrottig sind das VideoRedo bei dir immer abstürzt.
    Instabil läuft das normalerweise nicht und repariert ja auch selbst die Fehler. Dann könntest du dir ein Programm sparen ;)
     
  6. Koschel
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    Sehr schönes Tutorial.
    Es gibt aber ein paar kostenlose Programme, die noch erwähnt sein sollten. Zum "Zerlegen" von SD-Aufnahmen gibt es PVRStrumento (kostenlos und läuft auch unter Win 8), sowie ProjectX (auch kostenlos, läuft auch unter Win 8). Zum Schneiden von SD-Material hat sich MPEG2Schnitt (kostenlos und auch Win 8 fähig) bewährt.
    Während PVRStrumento nur mit guten, also nicht defekten *ts klar kommt, eignet sich ProjectX auch für beschädigte *ts. Wenn man dann noch XMedia Recode verwendet ist das ganze, jedenfalls für SD, komplett kostenlos.
     
  7. gurken
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    gutes Tutorial, ich persönlich spar mir aber die ganze Arbeit da es bei 5-10 Aufnahmen/Tag in keinem Verhältnis steht - nehme alles roh auf und schaue dann auch roh mit Werbung, bei Werbung spule ich dann immer vor geht auf jeden Fall schneller als die Werbung rauszuschneiden (vor allem da pro Film eh immer fast die selben Werbezeiten sind ~ 7-11min und genau so habe ich die Vorspulzeiten auch eingestellt dann gehts nochmals schneller), die Datei dann nochmals zu rendern um die Größe zu verkleinern dauert dann wohl nochmals ewig, da kauf ich mir lieber noch ne zusätzliche HD :D
     
    Last edited: April 2, 2013
  8. Lehmden
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    Hi.
    Meine Aufnahmen sind nicht "schrottig". Kein anderes Programm hat irgendwelche Schwierigkeiten damit. Und auch VRD nur in seltenen Fällen, die dann aber echt nerven. Der Hinweis auf TSMuxerGUi ist prophylaktisch zu verstehen...

    Für SD Material gibt es einige Tuts, auch hier im Forum. Das ist aber inzwischen nur noch eine aussterbende Randerscheinung. Deswegen wird es hier nur am Rande mit erwähnt weil man es ja im gleichen Workflow mit abarbeiten kann. Früher zu SD Zeiten habe ich mit ProjectX und Cuttermaran gearbeitet, alles kostenlos und auch bildgenau im Schnitt. Aber weder ProjectX noch Cuttermaran kann mit h264 umgehen...


    Da sind aber ernsthaft Grenzen gesetzt. Wie viele Platten wilst du denn im Server laufen haben? Ich habe 15000 Episoden. Hätte jede jetzt 11,5 GB (wie die Rohfassung von "Inspector Barnaby") bräuchte ich ca 175000 GB (175 TB) Speicherplatz. Bei 3 TB pro Platte sind das mal eben 60 HDD, die Spielfilme, Dokus,... noch gar nicht mit gerechnet. Tatsächlich sind die meisten Episoden höchstens halb so lang, durch den Vor- und Nachlauf haben 45 Minuten Folgen aber immer so um oder über 8GB. Macht aber ebenfalls noch gut 40 HDD. Und das bei 23 Laufwerksbuchstaben...
     
    Last edited: April 2, 2013
  9. Koschel
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    Richtig, war auch nur für SD gedacht. Aber aussterbend?? Ohne Sky HD und HD+ bleibt nur SD, jedenfalls für Serien von RTL, VOX und Kabel 1

    Hihi, der Chief Inspector braucht auch hier (HD) ne Menge Platz. 15000 Episoden .... und ich dachte ich hätte mit 6000 + Dokus + Filme (1400) ne Menge
     
    Last edited: April 2, 2013
  10. hafblade

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    Hey. Super Tutorial.

    Was ich mich aber immer Frage ist: "Was bringt das Ganze mehr wie wenn ich so nen simples Tool wie Freemake Video Converter benutze?". Ist die Qualität da soviel besser, wenn man jetzt mal von dem Deinterlacing absieht. Ich finde, dass der Aufwand doch schon recht groß ist. Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und nur mit so nem Simpeltool geschnitten und neu berechnet und ich finde das sehr sehr zeitraubend.

    Da kommt mir immer der Wunsch nach einem Automatismus. Man kann ja bei unseren TV Servern nach der Aufnahme auch Tools über die Dateien laufen lassen. Ich habe jetzt mal gerade 3 Minuten Vorlauf und 10 Minuten Nachlauf eingestellt, der Gewinn durch schneiden hält sich also in Grenzen. Mir würde es reichen, wenn ich den Kram automatisch nach MKV umwandeln könnte. Was könnt ihr dazu empfehlen?

    Was haltet ihr von automatischem Werbung rausschneiden? Wie zuverlässig ist das wirklich?
     
  11. Lehmden
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    Hi.
    Na ja. Beim DCI bin ich noch am Anfang der Sammelei, sind erst knapp 100 GB. Der dickste Brocken ist NCIS mit 303 GB, gefolgt von den Rosenheim Cops mit 282 GB. Auf den Plätzen liegen dann Smallville mit 275 GB, Fringe mit 273 GB (Die ersten 3 Staffeln als BluRay 1080p, da geht schon was an Platz drauf), Magnum mit 221 GB und Bones mit 217 GB. Den "200er Club" machen dann Stargate SG-1 mit 215 GB und Friends mit genau 200 GB komplett.

    Auf schmaler Spur von Ostermontag war die allererste SD Aufnahme, die ich in 2013 gemacht habe... Und ab nächstes Jahr sendet auch der MDR in HD. Für mich ist SD praktisch ausgestorben...
     
    Last edited: April 2, 2013
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